In den letzten Jahren hatte ich immer wieder mal Hunde zu Besuch und bin ein großer Hundeliebhaber. Unter anderem wurde ein Riesenschnauzer ein toller Freund, den ich ab und zu auch mal für ein paar Tage bei mir hatte.
2024 hatte ich für zehn Tage eine Labradoodle-Dame hier bei mir zu Hause. Das war ein ganz toller Hund, in den ich mich sofort verliebte. Im Laufe des letzten Jahres habe ich mich dann endlich dazu entschlossen, einen eigenen Hund zu adoptieren. Ich wollte einen erwachsenen Labradoodle haben, da der Labradoodle für mich die optimale Rasse zu sein schien. Optisch toll, intelligent, allergikerfreundlich, wenig haarend. Als “Alleinerziehender” kam ein Welpe leider nicht in Frage.
Ich habe mehrere Monate gesucht, aber nirgendwo einen gefunden. Irgendwann stoß ich auf eine Anzeige, dort sollte ein erwachsener Labradoodle vermittelt werden. Als ich dort anrief, war dieser schon vermittelt, die Züchterin sagte mir allerdings, sie habe noch ein paar wenige F1B Labradoodle-Welpen zu Hause.Keine Ahnung, was F1B ist, war mir auch egal. Knapp zwei Wochen später zog Laika im Alter von 9 Wochen bei mir ein. Normalerweise hätte ich mich monatelang darauf vorbereitet, aber dazu fehlte dann die Zeit. Vor dem Einzug habe ich Tag und Nacht gegoogelt.
Zum Glück auch vieles richtig entschieden, einiges natürlich auch falsch gemacht. Ich habe den Fressnapf, das Futterhaus und halb Amazon leer gekauft. Dem Hund sollte es ja an nichts fehlen. Leckerchen noch und nöcher, Schlafplätze in jedem Raum, in verschiedenen Ausführungen und selbstverständlich auch Pinkelplätze, da sie ja noch nicht stubenrein war. Interessiert hat sie sich nur für die billigste Box, die direkt bei mir am Bett stand, Klopapierrollen und ein oller Tennisball waren ihr Ein und Alles.
Heute weiß ich, dass normale Tennisbälle gar nicht so gut für Hunde sind, das Pappmache offensichtlich hinten aus Hunden rauskommt und Pinkelplätze wenig förderlich für die Stubenreinerheit sind. Und so allergikerfreundlich sies elbst sein mag, drei Ohrenentzündungen, einige dauerhafte Juckreize und sich stapelnde Arztrechnugen später habe ich gelernt, dass Schlappohren nicht nur süß sind und Doodles durchaus auch anfällig bei eigenen Allergien sind.. Ausschlussdiäten, Monoproteine, Hyperallergenes Futter, was man nicht so alles lernt. Die Züchterin sagte mir, dass der Hund nicht ganz so groß wird. Dass es aber auch Mini-Labradoodle gibt, war mir überhaupt nicht klar. Jetzt habe ich hier einen kleinen 10-Kilo-“Fiffi”, den ich so nie haben wollte. Alles unter 25 Kilo ist ja gar kein Hund! 😀
Würde ich sie nochmal kaufen? Auf jeden Fall! Wenn das süße Tier dir ein Mal in die Augen guckt (um dich abzulenken wegen der Wurst auf dem Brötchen)….