Wildpilze

Giftig

Wildpilze gehören im Hundekontext in die Kategorie „Finger weg, immer“. Selbst Pilzsachverständige brauchen Jahre Erfahrung, um giftige von genießbaren Sorten zu unterscheiden — und bei manchen Sorten ist der Unterschied dramatisch.

Knollenblätterpilz, Pantherpilz oder Kahler Krempling reichen schon in winzigen Mengen, um deinen Doodle in Lebensgefahr zu bringen. Die Symptome zeigen sich oft erst nach Stunden, manchmal Tagen — wenn die Leber schon Schaden genommen hat.

Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Krämpfe, Bewegungsunlust, Gelbsucht. Auch verzögerte Symptome sind ein Warnsignal.

Faustregel: Im Wald immer die Augen offen halten. Wenn dein Doodle gern stöbert und dabei mal einen Pilz erwischt, sofort den Pilz oder Reste sichern (Foto, Tüte) und in die Klinik.

Tierärzte und Pilzsachverständige der Giftnotrufe arbeiten oft Hand in Hand. Je schneller sie wissen, welcher Pilz es war, desto gezielter kann behandelt werden. Champignons aus dem Supermarkt sind übrigens ungiftig — aber gewürzt oder gebraten gehören sie trotzdem nicht in den Hundenapf.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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