Hopfen

Giftig

Hopfen klingt erstmal nach einem ungewöhnlichen Risiko — aber wer Bier braut, hat oft Hopfendolden oder Treber im Haus. Und genau die sind für Hunde lebensgefährlich.

Verantwortlich ist eine Reaktion namens maligne Hyperthermie: Die Körpertemperatur des Hundes steigt rasant auf über 41 °C. Was genau im Hopfen das auslöst, ist nicht endgültig geklärt — aber die Gefahr ist klinisch belegt.

Symptome: hohes Fieber, hechelnde Atmung, Erbrechen, Unruhe, beschleunigter Puls, Krämpfe. Die Reaktion kann innerhalb von 30 Minuten einsetzen und ohne Behandlung tödlich enden.

Faustregel: Nicht nur frischer Hopfen, auch der getrocknete Treber nach dem Brauvorgang bleibt giftig. Wenn du selbst braust, entsorge die Reste in einem geschlossenen Behälter.

Wenn dein Doodle Hopfen gefressen hat: ohne Wartezeit in die Tierklinik. Die Behandlung besteht aus Kühlung, Infusion und Beruhigung. Je früher der Hund ankommt, desto besser stehen die Chancen.

Wenn du in einer Brauerei oder bei einem Hobby-Brauer zu Besuch bist, halt deinen Doodle bewusst weg vom Brauraum. Auch ein kleines Stück Hopfendolde, das auf den Boden gefallen ist, reicht aus.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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