Kefir ist gewissermaßen der „Premium-Joghurt“ — fermentiert mit einer Mischung aus Milchsäurebakterien und Hefen, dadurch noch laktoseärmer und mit einer breiteren probiotischen Wirkung. Für deinen Doodle ein toller Beitrag zur Darmflora.
Welcher Kefir? Naturkefir aus Kuhmilch, ungesüßt. Wasserkefir geht auch, ist weniger nährstoffreich, aber gut verträglich. Kefir aus Ziegen- oder Schafsmilch wird oft noch besser vertragen — bei laktoseempfindlichen Hunden eine Überlegung wert.
Faustregel: Ein bis zwei Esslöffel pro 10 kg Körpergewicht und Tag, ins Futter gemischt. Beim ersten Mal lieber halbieren — manche Hunde reagieren mit weichem Stuhl, bis sich der Darm an die Bakterien gewöhnt hat.
Wann besonders sinnvoll: Nach Antibiotika-Behandlung, bei chronisch empfindlichem Magen, zum Aufbau einer stabilen Darmflora. Auch bei Hauterkrankungen kann ein gesunder Darm sich positiv auswirken.
Vorsicht: Süße Kefir-Drinks aus dem Supermarkt sind tabu — sie enthalten oft Frucht und Zucker. Auch zuckerfreie Kefir-Sorten genau prüfen, manche enthalten Süßstoffe wie Xylit.
Wenn du dich an Kefir herantastest, fang mit einem Teelöffel ins Futter an und steigere langsam. Du wirst nach ein paar Wochen oft eine festere Stuhlkonsistenz und manchmal sogar ein glänzenderes Fell sehen — der Darm dankt es deinem Doodle sichtbar.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.