Haferflocken sind eines der hundefreundlichsten Getreide überhaupt. Sie sind leicht verdaulich, ballaststoffreich und energiehaltig — gut für Magen-Darm und das Fell. Viele Doodles bekommen sie regelmäßig, gerade bei empfindlichem Bauch oder als Schonkost.
Wie zubereiten: einen Teil Haferflocken mit zwei bis drei Teilen Wasser oder ungesüßter Pflanzenmilch aufkochen, ein paar Minuten quellen lassen. Das Ergebnis ist ein milder Brei, den die meisten Hunde gut annehmen. Ohne Zucker, ohne Honig, ohne Zimt.
Menge: ein bis zwei Esslöffel gekochte Flocken pro 10 kg Körpergewicht, ein- bis zweimal am Tag möglich. Bei Magenproblemen oder als Beigabe zur Schonkost können es auch etwas mehr sein.
Was sie können: die löslichen Ballaststoffe (Beta-Glucane) sind sanft zur Darmschleimhaut. Bei leichtem Durchfall ein bewährter Helfer — ein Brei aus Haferflocken, gekochter Karotte und Hühnchen ist eine klassische Schonkost-Kombination.
Welche Sorte: kernige oder zarte Haferflocken aus der Tüte, ungesüßt. Knuspermüsli aus dem Frühstückregal ist tabu — da sind oft Schokoladenstückchen, Rosinen, Honig drin, alles ungeeignet bis giftig.
Bei Hafermilch oder Hafermehl gilt das gleiche: ungesüßt und ohne Zusätze. Im Alltag sind Haferflocken aber die einfachste, günstigste Variante.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.