Hirse ist ein glutenfreies Getreide — und damit eine gute Wahl für Doodles mit Getreide-Sensibilität oder bei selbstgekochten Mahlzeiten. Sie liefert Eisen, Silizium, Magnesium und B-Vitamine, ist gut verdaulich und kalorienärmer als Reis oder Nudeln.
Wie zubereiten: Hirse vor dem Kochen kurz abspülen, dann mit der zwei- bis dreifachen Menge Wasser aufkochen und etwa 20 Minuten quellen lassen. Ohne Salz, ohne Brühe. Das Ergebnis ist ein lockerer, milder Brei.
Menge: ein bis zwei Esslöffel gekochte Hirse pro 10 kg Körpergewicht. Als Beigabe zum Hauptfutter oder Bestandteil einer selbstgekochten Hundemahlzeit. Ein- bis zweimal die Woche reicht völlig.
Besonderer Vorteil: die enthaltene Kieselsäure (Silizium) ist gut für Fell, Krallen und Bindegewebe. Gerade bei Doodles mit dünnem Fell oder brüchigen Krallen kann Hirse über Wochen einen Unterschied machen.
Welche Sorte: die gewöhnliche goldene Hirse aus dem Reformhaus oder Supermarkt. Auch Braunhirse ist möglich — sie wird nicht gekocht, sondern roh als feines Pulver aufs Futter gestreut.
Vorsicht bei: der Eingewöhnung. Manche Hunde reagieren auf neue Getreidesorten mit weichem Stuhl. Langsam einführen, am ersten Tag ein Teelöffel, dann beobachten.
Hirse aus der Frühstücksflocken-Tüte mit Zucker und Honig ist nicht das Gleiche — die ist nichts für den Hund.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.