Kürbiskerne

Gesund

Kürbiskerne sind kleine Nährstoff-Bomben. Sie liefern Zink, Magnesium, Omega-Fettsäuren und bekanntermaßen einen positiven Effekt auf die Blasenfunktion — bei älteren Hündinnen mit leichter Inkontinenz wird ihnen oft ein helfender Effekt nachgesagt.

Wie füttern: ungesalzen, ungewürzt und am besten fein gemahlen oder geschrotet. Ganze Kerne kann der Hund schlecht aufschließen — das meiste landet unverdaut wieder im Garten. Eine kleine Kaffeemühle macht aus den Kernen ein feines Pulver.

Menge: ein halber bis ein Teelöffel gemahlene Kerne pro 10 kg Körpergewicht und Tag. Über das Futter streuen, einmischen, fertig. Eine Kur über vier bis sechs Wochen ist sinnvoller als sporadische Gaben.

Wichtig: die Kerne aus der Knabber-Tüte mit Salz und Gewürzen sind tabu. Auch geröstete Sorten verlieren einen Teil ihrer Inhaltsstoffe — lieber rohe, ungesalzene Kerne aus dem Reformhaus oder Supermarkt-Backregal.

Vorsicht bei: Doodles mit Pankreatitis oder fettempfindlichem Magen. Kürbiskerne haben einen ordentlichen Fettanteil. Bei diagnostizierten Erkrankungen vorher den Tierarzt fragen.

Tipp: in selbstgemachte Hundekekse eingebacken sind Kürbiskerne ein gesunder Bonus. Auch über das Trockenfutter streuen funktioniert gut, gerade wenn dein Hund Wert auf knirschende Texturen legt.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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