Sonnenblumenkerne sind in kleinen Mengen für Doodles in Ordnung — solange sie ungesalzen und ungewürzt sind. Sie liefern Vitamin E, Selen, ungesättigte Fettsäuren und Magnesium. Damit sind sie gut für Fell, Haut und Immunsystem.
Wie füttern: am besten gemahlen oder geschrotet. Ganze Kerne werden schlecht verdaut — die Schale ist zwar essbar, aber für den Hund nicht aufschließbar. Eine Kaffeemühle oder ein guter Mörser macht den Job.
Menge: ein halber Teelöffel gemahlene Kerne pro 10 kg Körpergewicht. Mehr ist nicht nötig — Sonnenblumenkerne sind sehr fettreich, und größere Mengen schlagen auf Bauch und Hüften.
Wichtig: nur die rohen, geschälten Kerne aus dem Reformhaus oder Backregal. Geröstet und gesalzen aus der Snack-Tüte sind tabu. Auch Sonnenblumenkerne im Vogelfutter haben oft nicht die Qualität für den Hundenapf.
Vorsicht bei: Hunden mit Pankreatitis oder Übergewicht. Der Fettanteil von rund 50 % macht Sonnenblumenkerne zu einer kalorischen Beigabe — bei sensiblen Doodles besser komplett weglassen.
Sonnenblumenöl als Alternative: ein paar Tropfen kaltgepresstes Öl im Futter liefern ähnliche Fettsäuren ohne den Fest-Anteil. Allerdings ist Leinöl in Sachen Omega-3 die bessere Wahl — Sonnenblumenkerne haben hauptsächlich Omega-6.
Tipp: in selbstgebackene Hundekekse eingearbeitet, ergibt der Geschmack eine angenehme nussige Note.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.