Cashewnüsse sind für Hunde in kleinen Mengen unbedenklich — anders als ihre giftige Verwandtschaft Macadamia und Bittermandel. Sie liefern Magnesium, Eisen, Zink und gesunde Fettsäuren. Wie bei allen Nüssen ist die Menge entscheidend, weil der Fettgehalt hoch ist.
Wichtig: nur geröstete oder gekochte Cashews füttern, niemals roh. Rohe Cashews enthalten Urushiol, das gleiche reizende Toxin wie in Giftefeu — bei Hunden kann es zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Im Handel erhältliche Cashews sind immer thermisch behandelt.
Menge: 2 bis 3 ungesalzene, geröstete Cashews pro 10 kg Körpergewicht reichen als gelegentlicher Snack. Mehr ist wegen des Fettgehalts (rund 45 g Fett pro 100 g) nicht ratsam.
Was nicht geht:
Vorsicht bei: Hunden mit Pankreatitis-Geschichte, Übergewicht oder Nuss-Allergie. Hier komplett verzichten — der Fettanteil ist nicht ohne.
Symptome bei zu vielen Cashews: Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen. Bei sehr großen Mengen können Pankreatitis-Symptome auftreten.
Im Notfall: bei größeren Mengen oder Symptomen einer Pankreatitis (gekrümmte Haltung, starke Bauchschmerzen) zum Tierarzt.
Im Alltag: Cashews aus dem Studentenfutter sind oft mit Rosinen gemischt — und Rosinen sind giftig. Wenn dein Doodle eine Hand voll Studentenfutter erwischt, lieber den Tierarzt anrufen.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.