Pastinaken sind für Hunde ein gesundes, nährstoffreiches Wurzelgemüse — und gehören zu den gut verträglichsten überhaupt. Sie liefern Folsäure, Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. In Babynahrung sind sie Standard, weil sie so mild und gut verdaulich sind.
Roh oder gekocht? beides geht, gekocht ist aber besser verdaulich. Rohe Pastinake-Stücke kannst du als Kausnack anbieten — viele Doodles knabbern gerne daran. Gekocht ist sie süßlich und mild im Geschmack.
Zubereitung: Pastinake schälen, in Stücke schneiden, in Wasser ohne Salz weichkochen. Etwa 15 bis 20 Minuten reichen. Püriert eine perfekte Babykost-Konsistenz für Senioren-Doodles oder bei Schonkost.
Menge: 2 bis 3 Esslöffel gekochte Pastinake pro 10 kg Körpergewicht. Als Beigabe zum Hauptfutter, ein- bis zweimal die Woche. Bei Schonkost gerne öfter.
Was Pastinaken besonders macht: sie sind eines der wenigen Gemüse mit einem nennenswerten Folsäure-Gehalt. Bei trächtigen Hündinnen oder bei Hunden mit Anämie-Geschichte ist das eine willkommene Ergänzung.
Verwechslungsgefahr: Pastinake und Petersilienwurzel sehen ähnlich aus. Petersilienwurzel ist ebenfalls unbedenklich. Aber: Hundspetersilie (eine Wildpflanze) ist giftig — die wächst aber nicht im Gemüseregal, sondern im Wald.
Tipp: Pastinake-Karotten-Püree mit etwas Hähnchen ist eine klassische Schonkost-Mahlzeit, die viele Hunde gerne fressen. Auch im Hundekeks-Rezept als Püree gut einsetzbar.
Im Alltag: ein paar Stücke gekochte Pastinake aus der Suppe (ohne Brühe-Würze!) sind ein perfekter Topping-Snack. Reste in Eiswürfelform einfrieren — kühlender Sommer-Snack.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.