Rote Bete (gekocht)

Gesund

Rote Bete ist für Hunde in gekochter Form ein gesunder, nährstoffreicher Snack. Sie liefert Folsäure, Eisen, Kalium, Vitamin C und enthält Betain, das die Leberfunktion unterstützen kann. Roh ist Rote Bete zwar nicht giftig, aber wegen des hohen Oxalsäure-Gehalts schwerer verdaulich.

Zubereitung: Rote Bete waschen, mit Schale in Wasser ohne Salz weichkochen — das dauert etwa 30 bis 60 Minuten je nach Größe. Nach dem Abkühlen schälen und in kleine Stücke schneiden. Auch vorgekochte Rote Bete aus dem Vakuum-Beutel aus dem Supermarkt geht — ohne Essig oder Gewürze.

Menge: 1 bis 2 Esslöffel pro 10 kg Körpergewicht, ein- bis zweimal die Woche. Mehr ist wegen der Oxalsäure und des hohen Zuckergehalts (Rote Bete enthält rund 7 g Zucker pro 100 g) nicht ratsam.

Vorsicht bei: Hunden mit Calciumoxalat-Steinen in Blase oder Niere. Bei dieser Steinart erhöht Rote Bete das Risiko, weil die Oxalsäure mit Calcium ungünstige Verbindungen bildet. Bei diagnostizierten Steinarten unbedingt mit dem Tierarzt absprechen.

Was nicht geht:

  • Eingelegte Rote Bete in Essig — Säure und Salz machen sie ungeeignet
  • Rote-Bete-Salat mit Zwiebeln — klassische Allium-Falle
  • Rote-Bete-Saft — sehr konzentriert, lieber das ganze Gemüse

Tipp aus der Praxis: Rote Bete färbt den Stuhl und manchmal auch den Urin rötlich — keine Panik, das ist normaler Farbstoff (Betalain). Bei Verwechslung mit Blut hilft ein Tierarzt-Anruf zur Beruhigung.

Im Alltag: ein paar Würfel als Topping auf das normale Futter — gerade im Winter ein willkommenes Vitamin-Plus.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.