Glossar-Eintrag

F1b entsteht aus der Verpaarung eines F1-Doodles (50/50) mit einem reinrassigen Pudel. Das „b“ steht für Backcross, also Rückkreuzung. Mathematisch ergibt das einen Pudel-Anteil von rund 75 Prozent.
In der Praxis ist das die Generation, die du am häufigsten in Anzeigen mit dem Stichwort „allergikerfreundlich“ findest. Mehr Pudel-Genom heißt mehr Lockenfell, weniger Haar-Verlust, weniger Hautschuppen — kein Doodle ist garantiert hypoallergen, aber F1b kommt dem Ziel statistisch näher als F1.
Der Heterosis-Effekt fällt etwas geringer aus als bei F1, weil ein Elternteil reinrassig ist. Wesen und Aussehen sind aber deutlich vorhersagbarer als im F2-Wurf.
Beispiel
Ein typischer F1b-Goldendoodle hat dichteres, lockigeres Fell als sein F1-Halbgeschwister und haart spürbar weniger — bei Allergikern oft die erste Wahl. Den klassischen Retriever-Look kannst du dafür eher streichen.
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