Glossar-Eintrag

Der Begriff Backcross stammt aus der Genetik und beschreibt die Rückkreuzung eines Hybriden mit einem reinrassigen Eltern-Vertreter. Bei Doodles bedeutet das praktisch immer eine Verpaarung mit einem Pudel.
Backcross-Verpaarungen sind das Mittel der Wahl, wenn ein bestimmtes Merkmal — meistens das nicht-haarende Lockenfell — gezielt verstärkt werden soll. In der Doodle-Welt zeigt sich der Backcross am „b“ in den Generationen-Bezeichnungen: F1b (einfacher Backcross), F1bb (zweifacher Backcross) und F2b.
Vorteil: stabilere Felle, weniger Allergiker-Risiko. Nachteil: Mit jedem Backcross wird der Heterosis-Effekt schwächer, der Genpool enger, pudel-typische Erbkrankheiten häufiger.
Beispiel
Wenn ein Goldendoodle-Züchter zwei F1-Hündinnen mit demselben reinrassigen Pudel-Rüden verpaart, sind alle entstehenden Welpen F1b. Das ist die häufigste praktische Anwendung von Backcross in deutschen Doodle-Zuchten.
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