Glossar-Eintrag

F2 entsteht aus der Verpaarung von zwei F1-Doodles. Mathematisch bleibt der Pudel-Anteil bei 50 Prozent, aber genetisch passiert hier etwas Spannendes: Da beide Eltern selbst genetische Mischungen sind, mendeln die Anlagen in der zweiten Generation neu durch.
Die Folge ist eine größere Streubreite im Wurf als bei F1. Du kannst Welpen mit fast pudel-glattem Fell neben Welpen mit deutlich Retriever-typischem Fell finden — manchmal sogar Welpen, die genetisch näher an einem reinen Labrador oder Golden liegen als an einem Pudel.
F2 ist deshalb keine besonders empfohlene Generation für Allergiker oder Halter mit klarer Fell-Vorstellung. Wer F2 wählt, sollte den Wurf vor Ort sehen und gezielt nach dem Welpen suchen, der zum gewünschten Profil passt.
Beispiel
Ein F2-Wurf von zwei welligen Labradoodle-Eltern kann komplett gemischt aussehen: Geschwister mit straffem Pudel-Fell, mit klassischem Wellen-Look und mit fast glattem Retriever-Fell — alles gleichzeitig. Beim Züchterbesuch lohnt es sich, jeden Welpen einzeln anzuschauen.
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