Glossar-Eintrag

F2b entsteht aus der Verpaarung eines F2-Doodles mit einem reinrassigen Pudel. Das „b“ steht — wie bei F1b — für Backcross. Rechnerisch ergibt das wie beim F1b rund 75 Prozent Pudel. Manche Züchter bezeichnen auch die Verpaarung F1 × F1b als F2b — dann sind es rechnerisch 62,5 Prozent.
Züchter setzen auf F2b, wenn sie die F2-Wurf-Streuung wieder einsammeln und Richtung Pudel-Fell stabilisieren wollen — klassisch für Allergiker-Linien, ohne dass der Pudel-Anteil so hoch wie bei F1bb wird. F2b ist quasi der „Reset-Knopf“ auf dem Weg zu Multigen.
Im Vergleich zu F1b sind F2b-Welpen etwas berechenbarer im Fell, aber weniger berechenbar im Wesen, weil schon zwei Doodle-Generationen mitmischen. Wer auf einen ganz bestimmten Look aus ist, sollte F2b vom Züchter persönlich sehen.
Beispiel
Ein F2b-Bernedoodle bringt oft das ruhige Berner-Wesen mit, dazu Pudel-Lockenfell, das wenig haart — eine beliebte Kombination, wenn die typische F2-Wurf-Streuung den Züchter vor Lieferschwierigkeiten stellt.
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