Glossar-Eintrag

BARF

BARF ist die biologisch artgerechte Rohfütterung — rohes Fleisch, Knochen, Innereien und Gemüse als Alternative zum Fertigfutter.
Barf

BARF steht für „Biologisch Artgerechte Rohfütterung“ (englisch: Bones and Raw Food). Statt Trocken- oder Nassfutter bekommt der Hund frische Komponenten in einem festen Verhältnis: rund 80 Prozent tierisches Material, 20 Prozent pflanzliches.

Tierisches Material sind Muskelfleisch (Rind, Huhn, Pute, Lamm), Innereien (Pansen, Leber, Niere), fleischige Knochen und manchmal Fisch. Pflanzlich kommen pürierte Gemüse und Obst dazu — als Vitamin- und Ballaststoff-Träger.

BARF kann bei richtiger Berechnung sehr ausgewogen sein, ist aber fehleranfällig. Ohne Ernährungsberatung drohen Mangelerscheinungen, Knochenverletzungen oder Salmonellen-Belastung in der Küche. Für Doodle-Welpen ist BARF heikel — die Calcium-Phosphor-Balance im Wachstum ist sensibel.

Beispiel

Ein typischer Tagesplan für einen 25 kg schweren Standard-Goldendoodle: rund 500 g BARF — 400 g Muskelfleisch und Innereien, 100 g Gemüse, dazu wöchentlich Knochen und Lachsöl. Material und Zeit sind ein klar anderer Aufwand als Trockenfutter.

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