Ananas in kleinen Mengen ist für Doodles unbedenklich und sogar interessant — sie enthält das Enzym Bromelain, das die Eiweißverdauung unterstützt, dazu Vitamin C, Mangan und Folsäure. Im Sommer ein erfrischender, kalorienarmer Snack.
Wie füttern: reife Ananas schälen, den harten Strunk entfernen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Frisch ist die beste Wahl. Konservenananas ist meist in Zuckersirup eingelegt und nicht zu empfehlen.
Menge: ein bis zwei kleine Würfel pro 5 kg Körpergewicht. Mehr ist nicht nötig — Ananas hat einen relativ hohen Fruchtzucker-Gehalt (rund 10 g pro 100 g) und kann bei größeren Mengen zu weichem Stuhl führen.
Wichtig: Schale und Strunk weg. Beides ist hart, holzig und ein potenzielles Schluck- bzw. Verdauungsrisiko. Auch die scharfen Schalen-Kanten können die Maulschleimhaut reizen.
Vorsicht bei: Doodles mit empfindlicher Maulschleimhaut. Die Säure und das Bromelain können bei Erstkontakt zu Kribbeln oder leichter Reizung führen — viele Hunde verziehen das Gesicht beim ersten Stück und entscheiden sich dann selbst, ob sie weiterfressen wollen.
Bromelain als Bonus: bei Hunden mit Verdauungsproblemen oder nach einer eiweißreichen Mahlzeit kann ein paar Stückchen Ananas die Verdauung unterstützen. Als Therapie ungeeignet, als Beigabe okay.
Tipp aus der Sommerküche: gefrorene Ananas-Würfel sind ein toller heißer-Tag-Snack — einfach das Fruchtfleisch portionieren und ins Eisfach.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.