Apfelessig

Gesund

Apfelessig ist im Hundebereich seit Jahren ein kleiner Geheimtipp. In winzigen Mengen ins Futter gemischt, soll er die Verdauung fördern, das Immunsystem stärken und gegen Zecken und Flöhe wirken — wobei wissenschaftlich vieles davon nicht eindeutig belegt ist.

Faustregel: Ein paar Tropfen, maximal ein halber Teelöffel naturtrüber Apfelessig pro 10 kg Körpergewicht, ins Futter oder Trinkwasser. Mehr nicht — Essig ist sauer, und der Hundemagen mag das nicht im Übermaß.

Welcher Apfelessig? Naturtrüb, mit Essigmutter, in Bio-Qualität. Kein klarer Discounter-Essig — dem fehlen die nützlichen Inhaltsstoffe.

Wann sinnvoll: Als Kur für ein paar Wochen, nicht dauerhaft. Auch äußerlich verdünnt (1 Teil Apfelessig auf 3 Teile Wasser) als Pelz-Spray gegen Zecken oder zur Beruhigung gereizter Hautstellen.

Vorsicht: Bei Hunden mit Magenschleimhaut-Entzündungen, Sodbrennen oder offenen Wunden lieber weglassen — die Säure reizt. Bei Welpen ebenfalls vorsichtig sein.

Falls du Apfelessig ausprobieren willst, fang mit ein paar Tropfen ins Trinkwasser an. Lass deinen Doodle entscheiden, ob er trinkt — manche Hunde mögen den säuerlichen Geschmack nicht. Verweigert er das Wasser komplett, biete unbehandeltes daneben an.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.