Bärlauch

Giftig

Bärlauch ist eine der größten Frühjahrs-Gefahren für Doodles im Wald. Die Pflanze gehört zur Allium-Familie und ist für Hunde giftig — wie Zwiebel und Knoblauch enthält sie schwefelhaltige Verbindungen, die rote Blutkörperchen zerstören.

Wo Bärlauch wächst: in feuchten Laubwäldern, oft in dichten Teppichen. Von März bis Mai ist Saison, der charakteristische Knoblauchgeruch ist unverkennbar. Doodles, die gerne stöbern oder Pflanzen anknabbern, sind hier gefährdet — der Geruch zieht.

Faustregel: ab etwa 5 g Bärlauch pro kg Körpergewicht drohen Vergiftungserscheinungen. Ein 10-kg-Doodle ist mit etwa einer Hand voll Blättern in der toxischen Zone. Aber: schon kleinere Mengen über mehrere Tage können sich addieren.

Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Apathie, blasse Schleimhäute, dunkler oder rötlicher Urin, schnelle Atmung. Wie bei allen Allium-Vergiftungen treten die Symptome oft verzögert nach 1 bis 5 Tagen auf.

Im Notfall: sofort zum Tierarzt. Wenn möglich, ein Bärlauch-Blatt mitbringen — Bärlauch wird leicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt, beides erfordert sofortiges Handeln.

Im Alltag — Bärlauch-Pesto: selbstgemachtes Pesto vom Brett gestohlen, ein Klecks Bärlauch-Quark vom Frühstücksbrot gewischt — beides reicht für Symptome. Reste sicher entsorgen, die Saison im Hinterkopf behalten.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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