Birne ist für deinen Doodle ein fast so guter Snack wie Apfel — sie ist nicht giftig, liefert Ballaststoffe und Vitamine. Aber wie bei Apfelkernen gilt auch hier: Kerne raus. Sie enthalten Amygdalin, aus dem Blausäure entstehen kann.
Was geht: Reifes Fruchtfleisch, gewaschen, in kleinen Stücken. Rohe Birne, geschält oder ungeschält, ohne Stiele.
Was nicht geht: Eingelegte Birnen aus dem Glas (Zucker), Birnen-Saft, Birnen-Kompott, dazu unreife harte Birnen — die machen Bauchgrummeln.
Faustregel: Zwei, drei kleine Stücke pro Tag bei einem mittelgroßen Doodle. Größere Mengen können durch den Fruchtzucker und den hohen Sorbitgehalt abführend wirken.
Bei Hunden mit empfindlichem Magen lieber gut reife, weiche Birnen geben — die sind besser bekömmlich. Auch eine pürierte Birne, gemischt mit etwas Joghurt, kann ein netter Schonkost-Snack sein, wenn der Bauch sich gerade stabilisiert.
Im Spätsommer, wenn die ersten Birnen vom Baum fallen, lohnt sich ein wachsamer Blick im Garten. Ein angefaultes Stück macht weniger Probleme als ein ganzes überreifes Exemplar.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.