Chia-Samen

Gesund

Chia-Samen sind kleine Allrounder. Sie enthalten viel Omega-3, Ballaststoffe, Eiweiß, Calcium und können auch beim Hund eine positive Wirkung auf Fell, Verdauung und Immunsystem haben — in den richtigen Mengen.

Wichtig vor dem Füttern: Chia-Samen immer einweichen. Trocken nehmen sie im Magen viel Wasser auf und können quellen — das kann zu Verstopfung oder Magenproblemen führen. Ein Teelöffel Samen mit drei Esslöffeln Wasser zwanzig Minuten quellen lassen, dann unter das Futter.

Menge: ein viertel bis ein halber Teelöffel ungequollener Samen pro 10 kg Körpergewicht — danach erst einweichen. Mehr ist nicht nötig, der Effekt zeigt sich auch bei kleinen Mengen über Wochen.

Wann sinnvoll: bei Doodles mit stumpfem Fell, sensibler Haut oder leichten Verdauungsproblemen. Auch zur Unterstützung der Gelenke werden die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren gerne genannt.

Vorsicht bei: Hunden mit empfindlichem Magen oder bekannter Hülsenfrüchte-Empfindlichkeit. Wie bei allen Samen langsam einschleichen, am ersten Tag ein paar Körner, dann steigern.

Was nicht geht: Chia-Pudding aus der Kühltheke. Der ist meist gezuckert, manchmal mit Kakao, Vanille oder Rosinen — alles ungeeignet bis giftig.

Tipp: in selbstgemachten Hundeshakes oder Joghurt-Toppings sind Chia-Samen ein guter Mehrwert. Schon ein Teelöffel reicht für sichtbaren Glanz im Fell nach ein paar Wochen.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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