Eichel

Giftig

Eicheln sehen harmlos aus — sind aber für Hunde giftig. Verantwortlich ist die enthaltene Gerbsäure (Tannine). In größeren Mengen schädigt sie Magen, Darm, Leber und Nieren. Im Herbst ein echtes Thema, weil Eichen überall stehen und Doodles oft alles aufsammeln, was am Boden liegt.

Faustregel: kritisch wird es ab etwa einer Hand voll Eicheln bei einem mittelgroßen Hund — bei kleinen Doodles auch früher. Einzelne Stücke führen meist nur zu Magenverstimmung, größere Mengen können zu schweren Vergiftungen werden.

Symptome: Erbrechen, Durchfall (oft blutig), Bauchschmerzen, Apathie, später Anzeichen von Leber- oder Nierenproblemen wie Gelbsucht oder verändertes Trinkverhalten. Symptome treten meist innerhalb von 6 bis 24 Stunden auf.

Im Notfall: sofort zum Tierarzt. Ungefähre Menge schätzen, Fundort beschreiben (manche Eichen-Sorten sind giftiger als andere). Erbrechen-Auslösen nur auf tierärztliche Anweisung.

Vorsicht im Herbst: Doodles, die gerne stöbern, sammeln im Eichenwald oft heimlich Eicheln und kauen sie unterwegs. Beim Spaziergang im Spätherbst und Winter ein Auge drauf — gerade Welpen probieren alles.

Auch Eichenblätter und Eicheln-Triebe enthalten Tannine. Eichelmehl, Eichelkaffee oder Bastelarbeiten mit Eicheln gehören außer Reichweite. Bleibt der Verdacht: lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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