Feigen

~Neutral

Feigen sind in kleinen Mengen für die meisten Doodles unbedenklich, gehören aber nicht in jedes Maul. Die Frucht enthält Vitamin A, Kalzium, Eisen und Ballaststoffe, dazu aber auch Ficin und Ficusin — Stoffe, die bei manchen Hunden Hautreizungen oder Magen-Darm-Probleme auslösen.

Wie füttern: reife, frische Feige waschen, Stiel entfernen, in kleine Stücke schneiden. Die Schale ist essbar, aber bei sehr empfindlichen Hunden kann man sie entfernen. Ein bis zwei Stücke pro 10 kg Körpergewicht reichen.

Menge: nicht mehr als eine kleine Feige pro 10 kg Körpergewicht, ein- bis zweimal die Woche. Mehr ist wegen des hohen Fruchtzuckergehalts (rund 16 g pro 100 g!) nicht sinnvoll — Feigen sind eines der süßesten Obstsorten überhaupt.

Vorsicht bei: Doodles mit empfindlicher Haut oder Allergie-Neigung. Frische Feigen-Reste am Maul oder den Pfoten können in seltenen Fällen Reizungen auslösen — nach dem Snack kurz das Maul abwischen.

Getrocknete Feigen: der Zucker ist hier konzentriert (rund 50 g pro 100 g!). Lieber komplett verzichten — der Effekt aufs Blutzuckerlevel ist deutlich. Auch der Kaloriengehalt schlägt zu Buche, eine getrocknete Feige hat fast 100 Kalorien.

Feigenbaum-Pflanzen: die Blätter und der Milchsaft des Feigenbaums sind reizend und können auf der Haut zu Hautausschlag führen. Wenn dein Doodle gerne an Pflanzen knabbert — der Feigenbaum-Topf gehört außer Reichweite.

Im Alltag: Feigen-Marmelade oder Feigen-Senf vom Käseteller sind keine Hunde-Snacks — Zucker, Senf-Schärfe, manchmal Alkohol.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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