Paprika gehört zu den Nachtschattengewächsen — wie Tomate und Aubergine. Im unreifen, also grünen Zustand, enthält sie Solanin, das den Hunde-Verdauungstrakt reizen und im schlimmsten Fall das Nervensystem belasten kann.
Reife rote oder gelbe Paprika sind dagegen für die meisten Hunde in kleinen Mengen unproblematisch — vorausgesetzt, sie sind ungewürzt und in mundgerechte Stücke geschnitten.
Symptome bei grüner Paprika: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Müdigkeit, manchmal Zittern. Die Reaktion hängt von Menge und Hundegröße ab — bei einem kleinen Doodle reicht ein größerer Bissen.
Faustregel: Verfüttere keine grüne Paprika und keine Strünke. Auch scharfe Sorten (Peperoni, Chili) sind tabu — Capsaicin reizt die Schleimhäute.
Wenn dein Doodle ein Stück gegessen hat, beobachte ihn die nächsten Stunden. Bei Durchfall oder Erbrechen: Tierarzt anrufen, besonders bei kleinen Hunden oder Welpen.
Im Salat oder auf der Pizza versteckt sich grüne Paprika oft. Wenn du Reste vom Tisch verfütterst, sortier sie aus. Reife rote Paprika in fingergroßen Stücken sind dagegen ein netter, vitaminreicher Snack — vorausgesetzt, du gibst sie ohne Soße oder Marinade.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.