Hagebutten sind kleine Vitamin-C-Bomben — gemessen am Gewicht stecken hier mehr Vitamin C drin als in einer Zitrone. Dazu kommen Galaktolipide, denen eine entzündungshemmende Wirkung auf die Gelenke nachgesagt wird. Bei Hunden mit Arthrose oder älteren Doodles ein gerne genutztes Naturprodukt.
Wie füttern: am einfachsten als Hagebuttenpulver aus dem Reformhaus oder Hundebedarf. Frische Früchte enthalten innen kleine Härchen (das berühmte „Juckpulver”), die im Hundemagen nicht ideal sind — gemahlen ist die sicherste Form.
Menge: ein halber bis ein Teelöffel Pulver pro 10 kg Körpergewicht und Tag. Über das Futter streuen, einrühren, fertig. Eine Kur über mehrere Wochen ist sinnvoller als ein paar einzelne Gaben.
Wann besonders sinnvoll: bei Gelenkproblemen, im Senioren-Alter, beim Fellwechsel oder zur allgemeinen Immunsystem-Unterstützung. Doodles, die gerne lange Spaziergänge machen, profitieren oft sichtbar.
Vorsicht bei: Hunden mit empfindlichem Magen — gerade beim Einstieg langsam dosieren. Auch bei bekannter Vitamin-C-Empfindlichkeit (selten, aber möglich) lieber mit dem Tierarzt absprechen.
Frische Hagebutten aus der Hecke: nicht ungeprüft füttern. Erstens die Härchen, zweitens mögliche Pestizide bei Straßenrandsträuchern. Pulver aus dem Bio-Bereich ist die saubere Lösung.
Tipp: Hagebuttenpulver mit etwas Joghurt und Heidelbeeren ergibt ein kleines, gesundes Topping, das auch wählerische Doodles meist gerne fressen.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.