Kichererbsen

Gesund

Kichererbsen sind in gekochter Form für Hunde ein guter pflanzlicher Eiweißlieferant. Sie enthalten Eisen, Magnesium, Zink, Ballaststoffe und sind dabei kalorienarm. Roh oder ungekocht sind sie tabu — sie enthalten Lektine, die Verdauungsbeschwerden auslösen.

Wie zubereiten: getrocknete Kichererbsen über Nacht einweichen, dann mindestens eine Stunde weich kochen. Kein Salz, kein Backpulver. Alternativ Kichererbsen aus dem Glas — dann sehr gut abspülen, weil das Einlegewasser meist viel Salz enthält.

Menge: ein bis zwei Esslöffel zerdrückte Kichererbsen pro 10 kg Körpergewicht. Ein- bis zweimal die Woche reicht völlig. Größere Mengen können zu Blähungen führen — bei Hülsenfrüchten ist weniger oft mehr.

Vorsicht bei: Hunden mit empfindlichem Magen oder bekannter Hülsenfrucht-Unverträglichkeit. Wenn dein Doodle das erste Mal Kichererbsen bekommt, fang mit einem Teelöffel an und beobachte 24 Stunden, bevor du steigerst.

Hummus geht nicht: klassischer Hummus enthält Knoblauch und meistens Zitrone, beides ist für Hunde problematisch. Auch geröstete, gewürzte Kichererbsen aus der Snack-Tüte sind keine Option.

Tipp: ein paar zerdrückte Kichererbsen mit etwas Karotte und Hähnchen ergeben ein sättigendes Hundemenü, gerade wenn der Hund mal eine fettärmere Mahlzeit braucht.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.