Kirschen sind im Sommer ein typischer Garten-Klassiker — und Hunde, die gern naschen, finden die heruntergefallenen Früchte schneller als du gucken kannst. Das Problem sind die Kerne.
Wie bei Pflaumen und Aprikosen steckt auch in Kirschkernen Amygdalin. Wird der Kern zerbissen, setzt der Verdauungstrakt Blausäure frei. Das kann den Sauerstofftransport im Blut blockieren.
Faustregel: Ein einzeln verschluckter Kern ist selten kritisch — er passiert meist heil. Riskant wird es, wenn dein Doodle eine ganze Schüssel Kirschen mit Kernen frisst oder Kerne zerkaut.
Symptome: hechelnde Atmung, hellrote Schleimhäute, Krämpfe, Erbrechen, Schwäche. Zusätzlich besteht das Risiko einer Darmverstopfung, wenn mehrere Kerne im Bauch landen.
Wenn dein Hund Kirschen mag, entkerne sie. Ein paar Kirschen pur sind ok, aber denk an den Fruchtzucker — bei mehr als zwei, drei Kirschen wird es bei vielen Hunden weich auf der Wiese.
Im eigenen Garten lohnt sich oft ein kleiner Zaun rund um Kirschbäume. Spart dir Sorgen — und deinem Doodle die Klinikfahrt, wenn er versehentlich an einem ganzen Haufen Fallobst nascht.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.