Kohlrabi ist trotz Kohl-Verwandtschaft eines der am besten verträglichen Kohlgemüse für Hunde. Roh oder gekocht — beides funktioniert, und die Knolle liefert Vitamin C, Kalium, Magnesium und Ballaststoffe.
Roh ein super Kausnack: Kohlrabi-Stücke aus der Hand sind ein knackiger, kalorienarmer Snack. Viele Doodles mögen den leicht süßlichen Geschmack — und das Knirschen ist gut für Maul und Zähne. Bei kleinen Hunden lieber kleine Stücke schneiden, um Verschluck-Risiko zu vermeiden.
Gekocht für empfindliche Mägen: bei Doodles mit Verdauungsthemen lieber kurz weichkochen — dann ist Kohlrabi besser verdaulich und bläht weniger als rohe Stücke.
Menge: ein bis zwei Esslöffel rohe oder gekochte Kohlrabi-Stücke pro 10 kg Körpergewicht, ein- bis dreimal die Woche. Im Vergleich zu anderen Kohlsorten gut verträglich, kann aber bei großen Mengen leicht blähen.
Auch die Blätter sind essbar: die zarten grünen Blätter der Kohlrabi-Knolle sind sogar nährstoffreicher als die Knolle selbst — Vitamin A und Calcium in höheren Mengen. Klein gehackt unter das Futter mischen.
Vorsicht bei: Hunden mit Schilddrüsenproblemen — Kohlrabi enthält wie alle Kohlsorten Goitrogene, die in größeren Mengen die Jodaufnahme bremsen. Bei diagnostizierter Hypothyreose lieber zurückhaltend, kleine Mengen sind aber unproblematisch.
Was nicht geht: Kohlrabi-Cremesuppe (Sahne, Salz, oft Zwiebel), gewürzter Krautsalat aus dem Glas (Essig, Mayo, Zucker).
Im Alltag: Kohlrabi-Strunk vom Schneidebrett — perfekter Belohnungs-Snack. Stücke in der Eiswürfelform einfrieren ergibt einen knackigen Sommer-Snack mit Kühlfaktor.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.