Linsen (gekocht)

Gesund

Gekochte Linsen sind für Hunde eine richtig gute pflanzliche Eiweißquelle. Sie enthalten Eisen, Folsäure, Ballaststoffe und Magnesium — das macht sie zu einem soliden Topping, gerade bei Doodles, die viel laufen oder die im Wachstum sind.

Wichtig: nur gekocht. Rohe Linsen enthalten Lektine und Phasine — Stoffe, die beim Hund Magenprobleme verursachen können. Beim Kochen werden sie zerstört. Die Linsen mindestens 20 bis 30 Minuten weich kochen, bis sie gut zerfallen.

Wie zubereiten: ohne Salz, ohne Zwiebel, ohne Brühwürfel. Pur in Wasser. Wenn du sie mit Karotte und etwas Hühnchen kombinierst, hast du eine kleine Schonkost-Mahlzeit, die viele Hunde gerne fressen.

Menge: ein bis zwei Esslöffel pro 10 kg Körpergewicht, zwei- bis dreimal die Woche. Mehr macht den Bauch unruhig — Linsen können bei größeren Mengen Blähungen auslösen, das ist im Hundekontext genauso ein Thema wie bei uns.

Welche Sorte: rote Linsen sind am leichtesten verdaulich, weil sie schneller zerfallen. Beluga- und Tellerlinsen funktionieren auch, brauchen aber länger im Topf. Konservendosen-Linsen aus dem Glas sind oft gesalzen — Etikett checken.

Linsen passen gut in selbst gekochte Hundemahlzeiten oder als Beigabe zum Trockenfutter. Als alleinige Mahlzeit ungeeignet, aber als pflanzlicher Eiweißlieferant ein echter Gewinn.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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