Mandeln

Gesund

Mandeln sind eine Grenz-Kategorie — nicht giftig wie Macadamia oder Walnuss, aber auch keine ideale Snack-Wahl. In sehr kleinen Mengen, ungesalzen und ungewürzt, sind sie für die meisten Hunde okay. In größeren Mengen ein Risiko.

Das Problem: Mandeln sind sehr fettreich (rund 50 % Fett) und können bei empfindlichen Hunden eine Bauchspeicheldrüsen-Entzündung auslösen. Auch sind sie manchmal mit Schimmelpilzen belastet, die Aflatoxine bilden.

Faustregel: Eine, höchstens zwei ungesalzene, ungewürzte Mandeln pro Woche bei einem mittelgroßen Doodle. Bei kleinen Hunden lieber komplett weglassen oder eine halbe Mandel.

Was nicht geht: Gesalzene oder gewürzte Mandeln, Mandeln in Schokolade, gebrannte Mandeln (Zucker), bittere Mandeln (enthalten Blausäure!), Marzipan.

Vorsicht: Ganze Mandeln können bei kleinen Hunden im Hals oder Darm stecken bleiben. Lieber gehackt oder gemahlen, wenn überhaupt. Bei Hunden mit Pankreatitis-Vorgeschichte komplett verzichten — andere Snacks sind unkomplizierter und sicherer.

Wenn du selbst Mandeln im Haus hast, achte einfach drauf, dass die Tüte beim Snack nicht offen rumsteht. Kommt dein Hund mal in eine größere Menge — gesalzene oder geröstete vor allem — ruf den Tierarzt an. Mit ein, zwei Mandeln passiert nichts, mit zwanzig schon.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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