Mangold ist ein klassisches Blattgemüse mit großem Nährstoff-Profil: Vitamin K, Vitamin A, Magnesium, Eisen. Für Doodles ist er in gekochter Form gesund und gut verträglich. Roh ist Mangold zwar nicht akut gefährlich, enthält aber relativ viel Oxalsäure — gekochtes Wasser entsorgt einen Teil davon.
Wie zubereiten: Blätter und Stiele waschen, klein schneiden und kurz in Wasser blanchieren oder dünsten. Ohne Salz, ohne Butter, ohne Olivenöl-Extra — pur ist die Devise. Nach dem Abkühlen unter das normale Futter mischen.
Menge: 1 bis 2 Esslöffel pro 10 kg Körpergewicht, ein- bis zweimal die Woche. Mehr ist wegen der Oxalsäure nicht ratsam, gerade bei kleinen Doodles.
Vorsicht bei: Hunden mit Nieren- oder Blasensteinen. Oxalsäure kann die Bildung von Calciumoxalat-Steinen begünstigen. Wenn dein Doodle in dieser Richtung Probleme hatte, lass den Mangold lieber weg und greif zu Rucola oder Feldsalat.
Bunte Stiele, gleiche Regel: ob gelber, roter oder weißer Stiel — die Inhaltsstoffe sind ähnlich. Die Farbe macht keinen Unterschied beim Hund.
Im Alltag: Mangold-Reste vom Sonntagsessen sind ideal — sofern sie ungewürzt sind. Wenn du selbst ein bisschen Salz oder Butter im Topf hattest, lieber eine eigene kleine Portion nebenher kochen.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.