Putenfleisch ist neben Hähnchen die zweite große Geflügel-Säule der Hundeernährung — mager, eiweißreich, gut verdaulich. Bei Hunden mit Hähnchen-Allergie ist Pute oft die erste Alternative.
Wie zubereiten? Putenbrust oder Putenkeule ohne Haut, weich gekocht, ungewürzt. Knochen nicht verfüttern — auch Putenknochen splittern, vor allem nach dem Kochen.
Faustregel: 20–30 g pro Kilo Körpergewicht und Tag, wenn als Hauptbestandteil. Als Snack oder Belohnung reicht eine kleine Handvoll.
Wann besonders sinnvoll: Bei Hähnchen-Allergie, in der Schonkost, oder als magere Eiweißquelle für ältere Hunde, die kein fettes Fleisch mehr vertragen.
Tipp: Putenfleisch im Backofen mit etwas Reis und Karotte gegart wird zur kompletten Schonmahlzeit. Auch tiefgekühlt in Streifen geschnitten ein toller Sommer-Snack — kalt und proteinreich, ohne den Kalorien-Klotz von fetterem Fleisch.
Wenn du selbst Pute zubereitest, kannst du einen kleinen Teil ohne Salz und Gewürze für deinen Doodle abzweigen. Das spart dir teure Spezial-Hundeprodukte und du weißt genau, was im Napf landet — frischer und unkomplizierter geht es kaum.
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Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.
Ja. Hunde dürfen Putenfleisch essen — als Belohnung oder Ergänzung zur Mahlzeit, nicht als Hauptnahrung. Die Gesamtkalorien pro Tag bleiben das Limit.
Eine kleine Menge — bei mittelgroßen Hunden etwa eine Handvoll, bei kleineren entsprechend weniger. Neue Lebensmittel immer langsam einführen und die Verträglichkeit 24 Stunden beobachten.
Putenfleisch ungesalzen, ungewürzt und in hundegerechter Größe füttern. Bei festeren Lebensmitteln in mundgerechte Stücke schneiden, bei weichen Sorten in Maßen. Kerne, harte Schalen oder Stiele entfernen, falls vorhanden.
Ja, in noch kleinerer Menge als beim erwachsenen Hund. Welpen-Mägen reagieren empfindlicher — fang mit einem Stück oder einer kleinen Portion an und beobachte 24 Stunden auf Verträglichkeit.
Über den Autor
Thorsten Stöckmann — Betreiber von Doodlewelt, Labradoodle-Halter (Laika, seit 2025). Kein Tierarzt: sorgfältig nach tierärztlichen Fachquellen recherchiert, ersetzt keine Diagnose. Mehr über Doodlewelt
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