Quinoa ist streng genommen kein Getreide, sondern ein Pseudo-Getreide. Für Doodles ist das gut zu wissen — gerade bei Hunden mit Glutenunverträglichkeit ist Quinoa eine willkommene Alternative zu Reis oder Nudeln. Es liefert komplettes Eiweiß mit allen essentiellen Aminosäuren, dazu Magnesium, Eisen und B-Vitamine.
Vor dem Kochen: Quinoa gründlich abspülen. Auf der Schale sitzen Saponine — Bitterstoffe, die für den Hund unangenehm im Magen sein können. Erst spülen, dann kochen.
Wie zubereiten: ein Teil Quinoa, zwei Teile Wasser, ohne Salz, etwa 15 Minuten köcheln. Wenn die Körner sich öffnen und einen kleinen Ring zeigen, sind sie gar.
Menge: ein bis zwei Esslöffel gekochter Quinoa pro 10 kg Körpergewicht, zwei- bis dreimal die Woche. Als Beigabe zum Hauptfutter oder Bestandteil einer selbstgekochten Mahlzeit.
Was Quinoa besonders macht: es ist eines der wenigen pflanzlichen Lebensmittel mit allen acht essentiellen Aminosäuren. Bei BARF- oder selbstgekochten Rationen ein guter Baustein, gerade wenn der Hund auf Getreide empfindlich reagiert.
Vorsicht bei: der ersten Fütterung. Wie bei allen neuen Lebensmitteln langsam einschleichen — eine kleine Portion am ersten Tag, dann steigern. Manche Doodles reagieren mit weichem Stuhl, das gibt sich meist nach ein paar Tagen.
Quinoa-Salat mit Dressing aus dem Kühlschrank ist nichts für den Hund — Essig, Zwiebel, Salz machen ihn ungeeignet.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.