Rhabarber wirkt wie ein harmloses Gartengemüse — aber Stiele und vor allem Blätter enthalten viel Oxalsäure. Im Hundekörper bindet sie Kalzium und kann auf Dauer die Nieren schädigen.
Die Blätter sind besonders kritisch: Sie enthalten ein Vielfaches der Oxalsäure-Konzentration der Stiele. Wenn dein Doodle im Garten an einem Rhabarberblatt knabbert, ist das ein echtes Risiko.
Symptome: Erbrechen, Speicheln, Bauchschmerzen, Zittern, Schwäche. Bei höherer Aufnahme kann es zu akuten Nierenproblemen kommen — Anzeichen sind weniger Pinkeln und Müdigkeit.
Faustregel: Roher Rhabarber gehört nicht in den Hundenapf. Auch der gekochte ist nicht ideal — die Oxalsäure bleibt enthalten, und Rhabarberkompott enthält meist viel Zucker.
Wenn du Rhabarber im Garten hast, achte beim Spaziergang auf seine Schnüffelei — vor allem im Frühling, wenn die Blätter noch zart und einladend wirken. Bei Verdacht auf eine größere Menge: Tierarzt anrufen.
Eine zuverlässige Lösung für den Garten: Rhabarber in einem extra Beet, das dein Doodle nicht erreicht. Oder beim Spaziergang grundsätzlich eine Strecke ohne Rhabarberecken wählen.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.