Tofu

~Neutral

Tofu ist für Hunde in kleinen Mengen unbedenklich. Er besteht aus geronnener Sojamilch, ist eiweißreich, fettarm und gut verdaulich. Eine sinnvolle Beigabe ist Tofu vor allem für Hunde mit Allergien gegen tierisches Eiweiß — vorausgesetzt, der Doodle verträgt Soja.

Welche Sorten okay sind:

  • Naturtofu, ungewürzt, neutral
  • Seidentofu (besonders weich, gut bei Schonkost)
  • Räuchertofu in Maßen — manchmal etwas salzig

Was nicht geht: gewürzter Tofu mit Knoblauch, Zwiebel, Sojasauce, scharfen Marinaden. Tofu-Würstchen, Tofu-Burger oder vegane Convenience-Produkte enthalten oft Allium-Gewürze, viel Salz und Zusatzstoffe.

Menge: 1 bis 2 Esslöffel zerdrückter Tofu pro 10 kg Körpergewicht als gelegentliche Beigabe. Mehr ist nicht nötig — Tofu ist ein Topping, keine Hauptmahlzeit.

Gekocht oder roh: Tofu ist im Verkaufszustand bereits genussfertig. Du kannst ihn pur unter das Futter mischen oder kurz in Wasser blanchieren — beides ist okay. Niemals braten mit Öl, niemals mit Sojasauce würzen.

Vorsicht bei: Hunden mit Soja-Allergie. Soja gehört zu den häufigeren Auslösern von Futtermittel-Allergien beim Hund. Wenn dein Doodle bekannte Hautprobleme oder Magen-Darm-Empfindlichkeit zeigt, lieber komplett verzichten.

Phytoöstrogene: Soja enthält pflanzliche Östrogen-ähnliche Stoffe. Bei kastrierten Hündinnen oder Hunden mit hormonellen Erkrankungen lieber Tofu nur sehr sparsam einsetzen oder ganz verzichten — Rücksprache mit dem Tierarzt.

Im Alltag: ein Esslöffel Tofu im Magenfrustfall kann eine sanfte Beigabe sein. Aber: Hunde sind keine Vegetarier von Natur aus.

Wichtiger Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.

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