Glossar-Eintrag

F1bb entsteht aus einer zweifachen Rückkreuzung: F1b-Doodle (75 Prozent Pudel) mit reinrassigem Pudel ergibt rechnerisch rund 87,5 Prozent Pudel und 12,5 Prozent andere Rasse. Das ist der höchste Pudel-Anteil unter den gängigen Doodle-Generationen.
Gezüchtet wird F1bb vor allem für Halter mit deutlichen Allergien, denen F1b noch nicht weit genug geht, oder für Hunde, die im Pudel-typischen Fell- und Pflegestandard bleiben sollen.
Der Preis: Heterosis-Effekt fast verschwunden, der Genpool wird eng, und manche pudel-typischen Erbkrankheiten — etwa Sebadenitis — werden wahrscheinlicher. Wer F1bb kauft, sollte besonders genau auf Gesundheitstests der Pudel-Linie achten.
Beispiel
Ein F1bb-Labradoodle ist optisch kaum noch von einem Standardpudel zu unterscheiden: dichtes Lockenfell, schlankes Format, oft das typisch verspielte Pudel-Wesen. Die Labrador-Anteile zeigen sich meist nur noch im Charakter — ein bisschen ruhiger, ein bisschen wasserverliebter.
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