Glossar-Eintrag

Der Curly Coat (Lockenfell) ist die pudeltypische Felltextur: enge, federnde Locken, die wie Spiralen wirken. Genetisch wird sie durch ein bestimmtes Allel des Curly-Gens (KRT71) gesteuert.
Pflegeaufwand: hoch. Tägliches Bürsten ist Pflicht, sonst filzt das Fell innerhalb weniger Tage. Eine Schur alle 6–8 Wochen kommt dazu, dazu sorgfältiges Trocknen nach dem Bad — feuchtes Lockenfell verklebt sehr schnell.
Allergiker-Verträglichkeit: nicht belegt. Das Lockenfell hält lose Haare fest, sodass weniger Haare in der Wohnung liegen — in der Raumluft fand eine Studie bei Pudeln und Labradoodles aber nicht weniger Allergene als bei anderen Hunden. Curly tritt vor allem bei F1bb, F2b und Multigen-Linien gehäuft auf — überall dort, wo der Pudel-Anteil hoch ist.
Beispiel
Ein F1bb-Cockapoo mit Curly Coat fühlt sich an wie ein lebendiges Wollknäuel — angenehm für alle, die möglichst wenig Hundehaare in der Wohnung wollen, aber wer den Hund nicht jeden Tag bürstet, bekommt nach zwei Wochen ein einziges Filzfeld.
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