Beim Gehen, beim Aufstehen oder beim Treppensteigen knickt ein Hinterbein deines Hundes weg — als hätte das Bein kurz seine Kraft verloren. Manchmal nur einen Moment, manchmal mehrfach hintereinander. Wegknicken ist ein Symptom, das viele Halter erst spät ernst nehmen — dabei ist es oft das erste Zeichen für ein Knie- oder Nerven-Problem, das nicht von selbst weggeht.
Das Wegknicken kann aus dem Kniegelenk, der Hüfte oder dem Nervensystem kommen — die Differential-Diagnose ist wichtig.
Zum Tierarzt innerhalb von 24 bis 48 Stunden, wenn das Wegknicken mehr als ein einmaliges Stolpern ist. Schneller bei akut auftretendem starkem Wegknicken mit Schmerzen, wenn dein Hund auf dem Bein nicht mehr stehen kann oder wenn beide Hinterbeine betroffen sind (Bandscheiben-Verdacht). In der Praxis wird der Tierarzt das Knie auf den „Schubladen-Test“ prüfen (Kreuzband-Diagnose), die Patella auf Stabilität testen und neurologisch untersuchen. Bei Kreuzbandriss ist meist eine OP nötig — das Knie heilt ohne Operation nicht. Bei Patellaluxation hilft oft schon Physiotherapie und Gewichtskontrolle, in fortgeschrittenen Fällen ebenfalls OP.
Eine sichere Diagnose braucht oft ein paar konkrete Hinweise vom Halter. Bevor du den Termin machst, lohnt eine kurze Notiz mit den folgenden Antworten — sie hilft deinem Tierarzt, die richtige Spur schneller zu finden und überflüssige Tests zu vermeiden.
Wichtiger Hinweis: Diese Liste zeigt nur die häufigsten Ursachen. Es gibt zahlreiche weitere Krankheiten, die ähnliche Symptome auslösen können. Eine sichere Diagnose stellt nur ein Tierarzt — bei anhaltenden oder akuten Symptomen suche bitte direkt eine Praxis oder Klinik auf. Gerade bei jungen Welpen, älteren Senioren und Hunden mit Vorerkrankungen sollten die Schwellen niedriger angesetzt werden als bei jungen, gesunden Erwachsenen — was beim einen abwartbar ist, kann beim anderen schon kritisch sein.
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