Dein Hund schläft mehr. Du gehst raus, er schläft. Du kommst zurück, er schläft immer noch. Selbst beim Klappern der Leckerli-Box bleibt er liegen. Hunde schlafen normalerweise zwischen 14 und 16 Stunden pro Tag — Welpen und Senioren oft 18 oder mehr. Aber wenn dein Hund deutlich mehr schläft als gewohnt und gleichzeitig weniger Energie zeigt, lohnt eine Abklärung.
Vermehrter Schlaf hat oft eine erkennbare Ursache — Hormon-Probleme, niedriger Energie-Stoffwechsel oder versteckte Schmerzen.
Zum Tierarzt innerhalb von zwei bis vier Wochen, wenn dein Hund über mehrere Wochen mehr schläft als gewohnt. Schneller bei zusätzlichen Symptomen wie Gewichtsveränderung, Appetitlosigkeit, vermehrtem Trinken oder offensichtlichen Schmerzen. In der Praxis wird oft ein Blutbild gemacht, vor allem mit Schilddrüsen-Werten und Allgemein-Status. Was du selbst beobachten kannst: vergleiche das aktuelle Schlafverhalten mit dem von vor sechs Monaten — wieviele Stunden mehr? Gibt es bestimmte Tageszeiten? Wirkt dein Hund beim Wachsein auch reduziert oder normal? Diese Details helfen bei der Diagnose. Bei reinem „Senior-Schlaf“ ohne andere Symptome reicht oft die nächste Routine-Untersuchung.
Eine sichere Diagnose braucht oft ein paar konkrete Hinweise vom Halter. Bevor du den Termin machst, lohnt eine kurze Notiz mit den folgenden Antworten — sie hilft deinem Tierarzt, die richtige Spur schneller zu finden und überflüssige Tests zu vermeiden.
Wichtiger Hinweis: Diese Liste zeigt nur die häufigsten Ursachen. Es gibt zahlreiche weitere Krankheiten, die ähnliche Symptome auslösen können. Eine sichere Diagnose stellt nur ein Tierarzt — bei anhaltenden oder akuten Symptomen suche bitte direkt eine Praxis oder Klinik auf. Vor allem bei jungen Welpen, älteren Senioren und Hunden mit Vorerkrankungen sollten die Schwellen niedriger angesetzt werden als bei jungen, gesunden Erwachsenen — was beim einen abwartbar ist, kann beim anderen schon kritisch sein.
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