Alkohol hat im Hundekörper nichts verloren — und das gilt für jede Form: Bier, Wein, Sekt, Likör, aber auch alkoholhaltige Pralinen, Tiramisu oder ein Schluck Glühwein vom Weihnachtsmarkt.
Der Stoffwechsel deines Doodles baut Alkohol viel langsamer ab als deiner. Was bei dir ein angenehmes Glas ist, vergiftet ihn. Die Leber kommt nicht hinterher, der Blutzucker fällt, die Atmung wird flach.
Faustregel: Schon 1,4 ml reiner Alkohol pro Kilo Körpergewicht können tödlich sein. Bei einem 10-kg-Doodle reicht damit theoretisch ein halbes Glas Wein.
Symptome: Torkeln, Erbrechen, Speicheln, Apathie, niedrige Körpertemperatur, Atemprobleme. Bei höherer Dosis Koma.
Achte auch auf weniger offensichtliche Quellen: Rum-Rosinen im Kuchen, Rum-Topf, Pralinen mit Eierlikör, sogar manche Mundwasser oder Desinfektionsgele enthalten Alkohol. Wenn dein Doodle versehentlich getrunken hat, ruf den Tierarzt an und beobachte ihn warmgehalten und ruhig.
Bei Feiern zuhause: Stell die Gläser nicht auf den Boden, vor allem nicht offen. Manche Doodles trinken aus reiner Neugier — und ein halb volles Bierglas auf Augenhöhe ist schnell weg.
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Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.
Nein. Hunde dürfen Alkohol nicht trinken — das Lebensmittel gilt für Hunde als gefährlich oder giftig. Es gibt keine sichere Menge, und die Empfindlichkeit ist von Hund zu Hund verschieden.
Keine Menge. Schon kleine Portionen können Symptome auslösen. Wenn dein Hund versehentlich davon erwischt hat, ruf direkt deine Tierarztpraxis an.
Sofort beim Tierarzt anrufen. Notiere Menge, Zeitpunkt und Gewicht deines Hundes. Versuche nicht, das Erbrechen selbst auszulösen — das richtet oft mehr Schaden an als Nutzen. Die nächste Tierklinik oder den Giftnotruf solltest du im Handy gespeichert haben.
Nein, niemals. Welpen und Senioren sind besonders empfindlich gegenüber Giftstoffen. Schon Mengen, die einen gesunden erwachsenen Hund nur leicht belasten, können bei ihnen lebensbedrohlich sein.
Über den Autor
Thorsten Stöckmann — Betreiber von Doodlewelt, Labradoodle-Halter (Laika, seit 2025). Kein Tierarzt: sorgfältig nach tierärztlichen Fachquellen recherchiert, ersetzt keine Diagnose. Mehr über Doodlewelt
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