Glossar-Eintrag

Der Fleece Coat (Vlieshaar) gilt unter Doodle-Liebhabern als ideale Felltextur. Er liegt zwischen Curly und Wavy: weicher und lockerer als enge Pudellocken, aber deutlich stabiler gewellt als reines Wellfell.
Charakteristisch ist die wollige Anmutung — das Fell fühlt sich an wie Schaffellwolle und fällt in losen, definierten Wellen. Allergiker-Verträglichkeit ist hoch, weil das Fell wenig haart und kaum Hautschuppen abgibt. Pflegeaufwand: 2–3-mal Bürsten pro Woche, Schur alle 8–10 Wochen.
Genetisch entsteht Fleece Coat durch eine bestimmte Kombination aus Curly- und Furnishing-Genen. Stabil zu züchten ist das Ergebnis erst ab Multigen-Generationen — deshalb ist der Australian Labradoodle die Doodle-Linie, die Fleece am verlässlichsten produziert.
Beispiel
Beim Australian Labradoodle ist Fleece Coat in der Zuchtordnung des ALAA fest verankert — Tiere ohne Fleece-Textur dürfen offiziell nicht in die Zucht. Das macht Australian Labradoodles im Wurf so verlässlich einheitlich.
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