Glossar-Eintrag

Filzen entsteht, wenn lose Haare nicht regelmäßig aus dem Fell entfernt werden und sich mit dem nachwachsenden Haar zu festen Klumpen verschlingen. Die Folge: harte, hautnahe Verfilzungen, die schmerzen und Hautprobleme verursachen können.
Doodles sind besonders anfällig, weil sie kaum haaren — abgestorbene Haare fallen nicht aus, sondern bleiben im Fell hängen und verfilzen mit den nächsten Wachstumshaaren. Typische Filz-Stellen: hinter den Ohren, unter den Vorderbeinen, am Bauch, am Hosenboden und um den After.
Was hilft: tägliches Bürsten mit Slicker und Kamm, kleine Knoten früh entfernen, Schur alle 6–10 Wochen. Bei massiver Verfilzung bleibt nur die Vollschur — Auskämmen wäre eine Tortur und verletzt die Haut.
Beispiel
Ein F1b-Cockapoo, der eine Woche nicht gebürstet wurde, hat hinter den Ohren oft handflächengroße Filzplatten — die meisten Hundefriseure müssen dann erst komplett scheren, bevor sie überhaupt arbeiten können.
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