Koffein wirkt auf das Herz und das Nervensystem deines Doodles deutlich stärker als auf dich. Was für dich ein wacher Morgen ist, kann für ihn eine ernste Vergiftung bedeuten — und die Quellen sind vielfältiger, als du denkst.
Tabu sind: Kaffee, Espresso, Kaffeesatz, schwarzer und grüner Tee, Cola, Energy-Drinks, Mate, sogar Kaffeebohnen pur. Auch Schokolade enthält Koffein zusätzlich zum Theobromin.
Faustregel: Ab 20 mg Koffein pro Kilo Körpergewicht beginnen Symptome. Eine Tasse Filterkaffee enthält rund 100 mg — bei einem 5-kg-Welpen ist das schon kritisch.
Symptome: Aufgeregtheit, schnelle Atmung, Herzrasen, Zittern, Erbrechen, später Krämpfe. Das Tückische: Die Wirkung hält stundenlang an, weil der Hundekörper Koffein langsam abbaut.
Wenn dein Doodle Kaffeepulver oder Kaffeesatz aus dem Müll gefressen hat, sofort zum Tierarzt. Bring die Packung mit, damit die Klinik die ungefähre Menge einschätzen kann.
Achte besonders auf Reste in der Kaffeemaschine: Aufgebrühter Kaffeesatz hat eine besondere Anziehungskraft, und einige Hunde holen ihn aus dem offenen Mülleimer raus, sobald du nicht hinschaust.
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Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.
Nein. Hunde dürfen Koffein nicht essen — das Lebensmittel gilt für Hunde als gefährlich oder giftig. Es gibt keine sichere Menge, und die Empfindlichkeit ist von Hund zu Hund verschieden.
Keine Menge. Schon kleine Portionen können Symptome auslösen. Wenn dein Hund versehentlich davon erwischt hat, ruf direkt deine Tierarztpraxis an.
Sofort beim Tierarzt anrufen. Notiere Menge, Zeitpunkt und Gewicht deines Hundes. Versuche nicht, das Erbrechen selbst auszulösen — das richtet oft mehr Schaden an als Nutzen. Die nächste Tierklinik oder den Giftnotruf solltest du im Handy gespeichert haben.
Nein, niemals. Welpen und Senioren sind besonders empfindlich gegenüber Giftstoffen. Schon Mengen, die einen gesunden erwachsenen Hund nur leicht belasten, können bei ihnen lebensbedrohlich sein.
Über den Autor
Thorsten Stöckmann — Betreiber von Doodlewelt, Labradoodle-Halter (Laika, seit 2025). Kein Tierarzt: sorgfältig nach tierärztlichen Fachquellen recherchiert, ersetzt keine Diagnose. Mehr über Doodlewelt
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