Schwarztee gehört nicht in den Hundenapf. Er enthält Koffein und außerdem geringe Mengen Theobromin — den gleichen Stoff, der Schokolade für Hunde gefährlich macht. Beides zusammen ist für einen Hund eine Belastung, die Wirkung ähnelt der von Kaffee, nur etwas milder.
Koffein-Gehalt: eine Tasse Schwarztee enthält rund 30 bis 50 mg Koffein. Für einen 5-kg-Doodle reicht das, um Unruhe, Hecheln und einen beschleunigten Puls auszulösen. Bei größeren Mengen drohen Zittern, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen.
Auch Grüntee zählt dazu: der Koffein-Gehalt ist ähnlich oder sogar höher. Earl Grey, Darjeeling, Assam — alle enthalten Koffein. Auch Eistee mit Schwarztee-Basis ist ungeeignet, oft kommt da noch jede Menge Zucker oder Süßstoff dazu.
Faustregel: ab 20 mg Koffein pro kg Körpergewicht wird es toxisch. Symptome treten innerhalb von 30 bis 60 Minuten auf.
Im Notfall: bei größeren Mengen oder kleinem Hund direkt zum Tierarzt. Sorte und Menge angeben, da Schwarz- und Grüntee unterschiedliche Wirkstoffmengen haben.
Sichere Alternativen: abgekühlter, ungesüßter Kamillentee oder Fenchel sind harmlos und können bei Magenproblemen sogar helfen. Wenn dein Doodle gerne aus deiner Tasse trinkt, biete einfach diese Sorten an — sie sind koffeinfrei.
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Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.
Nein. Hunde dürfen Schwarztee nicht trinken — das Lebensmittel gilt für Hunde als gefährlich oder giftig. Es gibt keine sichere Menge, und die Empfindlichkeit ist von Hund zu Hund verschieden.
Keine Menge. Schon kleine Portionen können Symptome auslösen. Wenn dein Hund versehentlich davon erwischt hat, ruf direkt deine Tierarztpraxis an.
Sofort beim Tierarzt anrufen. Notiere Menge, Zeitpunkt und Gewicht deines Hundes. Versuche nicht, das Erbrechen selbst auszulösen — das richtet oft mehr Schaden an als Nutzen. Die nächste Tierklinik oder den Giftnotruf solltest du im Handy gespeichert haben.
Nein, niemals. Welpen und Senioren sind besonders empfindlich gegenüber Giftstoffen. Schon Mengen, die einen gesunden erwachsenen Hund nur leicht belasten, können bei ihnen lebensbedrohlich sein.
Über den Autor
Thorsten Stöckmann — Betreiber von Doodlewelt, Labradoodle-Halter (Laika, seit 2025). Kein Tierarzt: sorgfältig nach tierärztlichen Fachquellen recherchiert, ersetzt keine Diagnose. Mehr über Doodlewelt
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