Rassen-Portrait
Diese Rasse gibt es in mehreren Größen — abhängig von der eingekreuzten Pudel-Linie. Charakter und Pflege sind weitgehend identisch; Bewegungsbedarf, Platz und Kosten skalieren mit.
| Größe | Pudel-Linie | Schulterhöhe | Gewicht | Lebenserwartung | Bewegung | Welpen-Preis | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mini | Zwergpudel | 35–42 cm | 7–13 kg | 13–15 Jahre | 60–90 min | 3.000–4.500 € | niedrig |
| Medium | Kleinpudel | 43–52 cm | 13–20 kg | 12–15 Jahre | 75–120 min | 3.000–4.500 € | Mittel |
| Standard | Großpudel | 53–63 cm | 20–30 kg | 12–14 Jahre | 90–120 min | 3.200–4.500 € | Mittel |
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Die Geschichte beginnt 1989 bei der Royal Guide Dogs Association in Victoria, Australien: Wally Conron verpaarte einen Labrador Retriever mit einem Großpudel, um einen Blindenführhund für eine Frau mit Hundehaarallergie zu bekommen. Aus diesem Wurf entstand der Name Labradoodle — und ein weltweiter Trend. Zwei australische Zuchtstätten, Rutland Manor und Tegan Park, gingen in den 1990er Jahren einen Schritt weiter: Sie kreuzten gezielt weitere Rassen ein und züchteten über viele Generationen auf einheitliches Aussehen, Fell und Wesen.
Zu den anerkannten Einkreuzungen gehören der Englische und der Amerikanische Cocker Spaniel, der Irish Water Spaniel und der Curly Coated Retriever; später kam in einigen Linien der Soft Coated Wheaten Terrier dazu. Der Cocker-Anteil brachte kompaktere Größen und weiche Gesichtszüge, Water Spaniel und Curly Coated Retriever festigten das lockige, wenig haarende Fell. Daraus wurde der Australian Labradoodle — heute eine eigene Population, die von Verbänden wie der Australian Labradoodle Association of America (ALAA) und der Australian Labradoodle Association Europe (ALAEU) mit Zuchtbuch und Rassestandard geführt wird.
Eine Anerkennung durch FCI oder VDH gibt es nicht; die Rasse gilt als „in Entwicklung“. In Australien wird die Multigen-Linie inzwischen teils als „Australian Cobberdog“ geführt — dieselbe Herkunft, ein anderer Verband.
Der Australian Labradoodle wurde über Generationen auf ein Merkmal selektiert, das sich schwer messen, aber gut erleben lässt: ein ausgeglichenes, menschenbezogenes Wesen. Die Hunde sind freundlich zu Fremden, verspielt ohne Überdrehtheit, aufmerksam ohne Nervosität und ausgesprochen sensibel für die Stimmung ihrer Menschen. Genau diese Mischung macht sie zu häufig eingesetzten Therapie- und Assistenzhunden.
Vom Labrador haben sie die Arbeitsfreude und die Liebe zum Wasser, vom Pudel die schnelle Auffassungsgabe, vom Cocker Spaniel die Anhänglichkeit. Gegenüber F1-Labradoodles fällt auf, dass die Australian Labradoodles im Wurf gleichmäßiger sind: weniger Ausreißer nach „hibbelig“ oder „stur“. Sie brauchen Kontakt und Aufgaben, sind aber keine Hunde, die den ganzen Tag beschäftigt werden müssen — ein Spaziergang mit Kopfarbeit, dann liegen sie zufrieden neben dir.
Was sie nicht sind: Wachhunde. Die meisten melden Besuch mit einem Wuff und begrüßen ihn dann.
Das Fell ist der Grund, warum viele Menschen einen Australian Labradoodle wollen — und der Grund, warum manche ihn wieder abgeben. Der Standard kennt zwei Typen: Fleece (weich wie Angora, glatt bis wellig) und Wolle (lammwollartig, in lockeren Spiralen). Beide haaren kaum. Das bedeutet aber: Abgestorbene Haare fallen nicht aus, sondern bleiben im Fell hängen und verfilzen, wenn du sie nicht herausbürstest.
Bürsten: Zwei- bis dreimal pro Woche gründlich bis auf die Haut, mit Slicker-Bürste und Kamm, Schwerpunkt Achseln, Ohren, Hals unterm Halsband und Hinterhand. Beim Fellwechsel vom Welpen- zum Erwachsenenfell (etwa 8–14 Monate) täglich — in dieser Phase verfilzen die meisten Doodles.
Schur: Alle 6–10 Wochen beim Hundefriseur oder selbst, auf 2–5 cm; Augen, Ohren und Pfoten dazwischen nachschneiden. Kosten beim Friseur 60–110 € je Termin, je nach Größe.
Ohren: Hängeohren mit Haaren im Gehörgang — wöchentlich kontrollieren, nach dem Schwimmen trocknen, Ohrhaare vom Friseur kürzen lassen.
Australian Labradoodles lernen schnell — und zwar alles, auch das, was du nicht beibringen wolltest. Mit positiver Verstärkung, klaren Ritualen und kurzen, häufigen Übungseinheiten kommst du weit; Härte oder laute Korrekturen verunsichern diese sensiblen Hunde und bringen nichts. Welpenkurs und Sozialisierung in den ersten 16 Wochen sind wie bei jedem Hund die Basis.
Drei Themen verdienen besondere Aufmerksamkeit: Alleinbleiben ab der ersten Woche in kleinen Schritten üben, denn die starke Bindung kippt sonst in Trennungsstress. Anspringen früh unterbinden — die Freude über Menschen ist groß, und ein 25-Kilo-Hund an der Brust des Nachbarn ist kein Kompliment. Leinenführigkeit vom ersten Tag an, weil Labrador-Zug und Pudel-Neugier zusammen für einen zügigen Vorwärtsdrang sorgen. Die Pubertät zwischen 6 und 14 Monaten verläuft meist milder als bei vielen anderen Rassen, aber nicht ohne.
Durch die strengen Zuchtprogramme der Verbände gehört der Australian Labradoodle zu den gesünderen Doodles — vorausgesetzt, du kaufst bei einem Züchter, der die vorgeschriebenen Untersuchungen macht und zeigt. Dazu gehören Hüft- und Ellenbogenbefunde (HD/ED), eine jährliche Augenuntersuchung und Gentests unter anderem auf Progressive Retinaatrophie (PRA), Von-Willebrand-Krankheit und degenerative Myelopathie.
Typische Themen sind trotzdem Hüft- und Ellenbogendysplasie bei Medium und Standard, Ohrentzündungen wegen Hängeohren und Fell im Gehörgang, Hautprobleme und Allergien (Labrador- und Cocker-Erbe), Augenerkrankungen wie PRA und Katarakt sowie bei kleinen Hunden gelegentlich eine Patellaluxation. Addison-Syndrom wird in Pudel-Linien beobachtet und gehört auf die Liste, die du beim Züchter ansprichst.
Lebenserwartung: 12–15 Jahre, Minis eher am oberen Ende. Ein Hinweis noch: Ein Hund aus einem kleinen Genpool — und der Australian Labradoodle ist im Vergleich zum F1-Labradoodle ein kleinerer Genpool — profitiert besonders von Züchtern, die Inzuchtkoeffizienten berechnen und veröffentlichen.
Familien: Sehr gut geeignet — geduldig mit Kindern, robust genug für Spiel, sensibel genug, um Grenzen zu spüren. Medium ist die beliebteste Familiengröße.
Singles & Berufstätige: Gut, wenn der Hund nicht täglich länger als vier bis fünf Stunden allein bleiben muss. Australian Labradoodles hängen stark an ihren Menschen; Homeoffice oder Bürohund-Regelung sind ideal.
Senioren: Mini und kleine Mediums passen gut — moderater Bewegungsbedarf, ruhiges Wesen, leicht zu führen. Standard-Größen sind kraftvoll und für ältere Halter oft zu viel.
Anfänger: Ja. Die Rasse verzeiht Fehler, lernt schnell und ist wenig konfliktbereit. Die Fellpflege ist der Punkt, den Anfänger am häufigsten unterschätzen.
Allergiker: Unter allen Doodles einer der verlässlichsten Kandidaten, weil das Fell über Generationen gefestigt ist — trotzdem kein garantiert hypoallergener Hund.
Der Australian Labradoodle ist ein guter Futterverwerter mit Labrador-Appetit — Übergewicht ist das häufigste Ernährungsproblem. Halte dich an die Fütterungsempfehlung des Herstellers als Obergrenze und zieh Leckerlis von der Tagesration ab. Ein hochwertiges Alleinfutter (Trocken, Nass oder gut geplantes Selbstkochen) reicht völlig; Welpen bekommen bis etwa zwölf Monate ein Welpenfutter, bei Standard-Größen eines für große Rassen mit angepasstem Kalziumgehalt.
Zwei bis drei Mahlzeiten am Tag sind besser als eine große — bei Standard-Größen auch wegen des Magendrehungsrisikos. Bei Hautproblemen oder Juckreiz lohnt sich ein Blick auf eine mögliche Futtermittelallergie; Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl unterstützen Haut und Fell. Wasser immer frei verfügbar, besonders nach dem Schwimmen (Salzwasser!).
Multigen: Der Australian Labradoodle ist per Definition ein Multigen-Hund — beide Eltern sind selbst Australian Labradoodles, oft über fünf und mehr Generationen. Fell, Größe und Wesen sind dadurch weit besser vorhersagbar als bei F1- oder F1b-Labradoodles. Die Bezeichnungen F1, F1b oder F2 tauchen hier nicht auf.
Infusion: Verbände erlauben unter Auflagen die Einkreuzung von Labrador, Pudel, Cocker Spaniel oder weiteren zugelassenen Rassen, um den Genpool zu erweitern. Welpen aus solchen Verpaarungen werden im Zuchtbuch entsprechend gekennzeichnet und gelten erst nach mehreren Generationen wieder als „reine“ Australian Labradoodles.
Abgrenzung: Ein „Multigen-Labradoodle“ ohne Cocker-Anteil und ohne Verbandszuchtbuch ist kein Australian Labradoodle, auch wenn er so verkauft wird. Frag nach Registrierung und Ahnentafel.
Die Frage kommt bei fast jedem Beratungsgespräch — und die Antwort ist wichtiger, als der Namenszusatz vermuten lässt. Ein Labradoodle ist eine Kreuzung aus Labrador Retriever und Pudel, meist als F1 (beide Eltern reinrassig) oder F1b (Labradoodle × Pudel). Jeder Wurf ist ein Experiment: Fell von glatt bis lockig, Größe und Wesen streuen. Der Australian Labradoodle ist dagegen das Ergebnis von über 30 Jahren Selektion. Beide Eltern sind Australian Labradoodles, die Linien enthalten Cocker Spaniel und weitere Rassen, und die Zucht läuft über Verbände mit Zuchtbuch, Rassestandard und Pflichtuntersuchungen.
| Merkmal | Labradoodle (F1/F1b) | Australian Labradoodle (Multigen) |
|---|---|---|
| Elternrassen | Labrador, Pudel | Labrador, Pudel, Cocker Spaniel, historisch Irish Water Spaniel, Curly Coated Retriever, teils Wheaten Terrier |
| Generation | F1, F1b, F2 | Multigen, oft 5+ Generationen |
| Fell | Glatt bis lockig, haart teils spürbar | Fleece oder Wolle, kaum haarend, einheitlich im Wurf |
| Vorhersagbarkeit | Gering — Streuung im Wurf | Hoch — Standard für Größe, Fell, Wesen |
| Zuchtverband | Meist keiner | ALAA, ALAEU mit Zuchtbuch und Pflichttests |
| Preis (seriöse Züchter, Stand September 2026) | 2.500–4.500 € | 3.000–4.500 €, oft am oberen Ende |
| Verfügbarkeit in Deutschland | Gut | Wenige Züchter, Wartelisten |
Für wen lohnt sich welcher? Wenn du einen verträglichen Familienhund suchst und mit Überraschungen beim Fell leben kannst, ist ein Labradoodle von einem guten Züchter die günstigere Wahl — Details dazu unter Labradoodle Welpen kaufen. Wenn Allergie im Haushalt ein Thema ist, das Fell verlässlich wenig haaren soll oder du einen Hund für Therapie- oder Assistenzarbeit suchst, spricht viel für den Australian Labradoodle.
Der ALAA-Standard definiert drei Größen nach Schulterhöhe; das Gewicht ergibt sich aus Größe und Körperbau. Welche Größe ein Welpe erreicht, sagt dir ein seriöser Züchter recht zuverlässig — Multigen-Würfe streuen wenig, und die Elterntiere sind der beste Anhaltspunkt.
| Größe | Schulterhöhe (ALAA) | Gewicht | Lebenserwartung |
|---|---|---|---|
| Miniature | 35–42 cm | 7–13 kg | 13–15 Jahre |
| Medium | 43–52 cm | 13–20 kg | 12–15 Jahre |
| Standard | 53–63 cm | 20–30 kg | 12–14 Jahre |
Ausgewachsen sind Minis mit etwa 10–12 Monaten, Standards brauchen bis zu 18 Monate, bis Gewicht und Muskulatur fertig sind. Achte auf Angebote mit „Micro" oder „Teacup" — solche Größen gibt es im Standard nicht. Welche Größe zu deinem Alltag passt, hilft dir Mini, Medium oder Standard? einzuordnen.
Anschaffung: Bei verbandsregistrierten Züchtern in Deutschland liegt der Welpenpreis typischerweise bei 3.000–4.500 € (Stand September 2026, als Orientierung). Der Preis ist damit höher als bei den meisten anderen Doodles — und begründet: Hüft- und Ellenbogenbefunde, jährliche Augenuntersuchung, Gentests, Verbandsregistrierung, oft Zuchttiere aus dem Ausland und eine Aufzucht mit Frühförderprogramm. Angebote deutlich unter 2.500 € sind fast immer gewöhnliche Labradoodles mit teurem Namen oder stammen von Vermehrern.
Laufende Kosten: Rechne mit 100–250 € im Monat je nach Größe — Futter, Friseur alle 6–10 Wochen, Parasitenschutz, Haftpflicht, Tierarzt-Rücklage oder Krankenversicherung. Was im ersten Jahr zusätzlich anfällt, steht unter Was kostet das erste Jahr?.
Hundesteuer: Kommunal geregelt, für den ersten Hund je nach Stadt meist zwischen 65 und 186 € im Jahr. Deine Kommune findest du in der Hundesteuer-Übersicht 2026. Haftpflicht: In mehreren Bundesländern Pflicht, für alle sinnvoll — Details unter Hundehaftpflicht für Doodles.
Ja, und zwar einer der besten unter den Doodles. Er lernt schnell, ist wenig konfliktbereit, verträglich mit Hunden und Menschen und verzeiht Erziehungsfehler, ohne gefährlich zu werden. Zwei Dinge unterschätzen Anfänger trotzdem regelmäßig: den Pflegeaufwand für das Fell und die Bindung — dieser Hund will dabei sein, und wer ihn täglich lange allein lässt, bekommt Probleme. Die typischen Stolperfallen sind in 10 Anfänger-Fehler beim Doodle beschrieben.
Mit Training ja, aber nicht den ganzen Arbeitstag. Ein erwachsener, schrittweise gewöhnter Hund schafft vier bis fünf Stunden; alles darüber braucht Betreuung, Hundesitter oder einen Bürohund-Platz. Das Training beginnt in der ersten Woche mit Minuten, nicht mit Stunden — den Aufbau findest du unter Doodle-Welpe alleine lassen.
12–15 Jahre. Minis erreichen häufiger 15 Jahre, Standards liegen bei 12–14. Entscheidend sind Normalgewicht, gesunde Gelenke aus geprüfter Zucht und Zahnpflege. Wie sich das Alter beim Doodle bemerkbar macht, erklärt Senior-Doodle: 12 Anzeichen.
Häufig ja — dafür wurde die Linie über Generationen selektiert. Fleece- und Wollfell haaren kaum, und weil beide Eltern Australian Labradoodles sind, gibt es im Wurf keine glatthaarigen Ausreißer wie bei F1-Kreuzungen. Trotzdem: Allergieauslöser sind Eiweiße in Hautschuppen und Speichel, nicht die Haare selbst. Manche Allergiker reagieren auch auf Australian Labradoodles. Besuch den Züchter mehrfach, verbring Zeit mit den Elterntieren und dem Wurf, und lass dich nicht auf Garantien ein. Welche Doodles sonst infrage kommen: Allergiker-Doodle: welche Rasse?.
Preis und Verfügbarkeit. Wenige Züchter, Wartelisten von Monaten, Preise am oberen Ende der Doodle-Skala. Wer schnell einen Welpen will, landet leicht bei einem Anbieter, der den Namen nur benutzt.
Fellpflege. Das kaum haarende Fell ist ein Versprechen mit Bedingungen: zwei bis drei Bürsttermine pro Woche bis auf die Haut, in der Fellwechselzeit täglich, Schur alle 6–10 Wochen. Wer das nicht leistet, hat nach wenigen Wochen einen verfilzten Hund mit Hautproblemen.
Anhänglichkeit. Die Sensibilität, die diese Hunde zu guten Therapiehunden macht, macht sie auch anfällig für Trennungsstress. Ein Australian Labradoodle ist kein Hund für den Zwinger, den Garten oder acht Stunden allein in der Wohnung.
Kleiner Genpool und fehlende Anerkennung. Die Multigen-Zucht sorgt für Einheitlichkeit, verkleinert aber den Genpool. Achte auf Züchter, die Inzuchtkoeffizienten berechnen. Und weil weder FCI noch VDH die Rasse anerkennen, ist der Name nicht geschützt — die Verbände sind dein einziger Anker.
Ohren und Haut. Hängeohren mit Haaren im Gehörgang und das Labrador-Cocker-Erbe bringen Ohrentzündungen und Allergien mit sich. Wöchentliche Ohrkontrolle und Aufmerksamkeit für Juckreiz gehören dazu.
Beim Australian Labradoodle hast du einen Vorteil, den es bei kaum einem anderen Doodle gibt: Verbände mit Zuchtbuch. Verlange die Registrierung des Züchters bei ALAA oder ALAEU, die Ahnentafel der Elterntiere mit Generationsangabe, die HD/ED-Auswertung, aktuelle Augenbefunde und die Gentest-Ergebnisse — alles auf Papier. Die Welpen wachsen im Haus auf, die Mutter ist vor Ort, Abgabe frühestens mit acht Wochen, geimpft, gechippt, entwurmt, mit Kaufvertrag. Ein Züchter, der dich nicht nach Wohnsituation und Alltag fragt, will nur verkaufen. Alle neun Indikatoren findest du unter Seriöse Doodle-Züchter erkennen.
Stand: September 2026. Die Gesundheitsangaben auf dieser Seite sind allgemeines tiermedizinisches Grundwissen und ersetzen keinen Tierarztbesuch.
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FAQ
Ein Labradoodle ist die Kreuzung Labrador × Pudel, meist in erster oder zweiter Generation. Der Australian Labradoodle ist eine über viele Generationen gezüchtete Multigen-Linie, in die zusätzlich Cocker Spaniel und weitere Rassen eingeflossen sind. Dadurch sind Fell, Größe und Wesen einheitlicher, die Zucht läuft über Verbände mit Zuchtbuch und Pflichtuntersuchungen — und der Preis liegt höher.
Der ALAA-Standard kennt drei Größen: Miniature mit 35–42 cm Schulterhöhe, Medium mit 43–52 cm und Standard mit 53–63 cm. Das Gewicht liegt je nach Größe zwischen etwa 7 und 30 kg. Welche Größe ein Welpe erreicht, verrät dir der Züchter recht zuverlässig anhand der Elterntiere, weil Multigen-Würfe wenig streuen.
Bei verbandsregistrierten Züchtern in Deutschland liegen die Welpenpreise typischerweise zwischen 3.000 und 4.500 € (Stand September 2026). Im Preis stecken Gesundheitsuntersuchungen der Eltern, Gentests, Registrierung und die aufwendige Aufzucht. Dazu kommen laufende Kosten von rund 100–250 € im Monat für Futter, Friseur, Parasitenschutz, Versicherung und Tierarzt-Rücklage.
Häufig ja — unter den Doodles gehört er zu den verlässlichsten, weil das Fleece- oder Wollfell über Generationen gefestigt ist und kaum haart. Allergieauslöser sind aber Eiweiße in Hautschuppen und Speichel, die jeder Hund produziert. Eine Garantie gibt es deshalb nicht: Verbring vor dem Kauf mehrfach Zeit mit Hunden des Züchters und am besten mit dem konkreten Wurf.
Je nach Größe 60 bis 120 Minuten am Tag, aufgeteilt in Spaziergänge, Spiel und Kopfarbeit. Minis kommen mit einer Stunde aus, Standards wollen mehr und schwimmen gern. Wichtiger als Kilometer ist Abwechslung: Suchspiele, Apportieren, Tricks. Ein ausgelasteter Australian Labradoodle liegt danach ruhig neben dir — ein gelangweilter erfindet eigene Beschäftigungen.