Gekochte Kartoffeln sind für deinen Doodle in Maßen unbedenklich. Roh sind sie es nicht — und besonders nicht, wenn sie grüne Stellen oder Keime haben.
Verantwortlich ist Solanin, ein Pflanzengift aus der Familie der Nachtschattengewächse. Es steckt vor allem in der Schale, in grünen Stellen und in Keimen. Beim Kochen wird es teilweise abgebaut — aber nur teilweise.
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Krämpfe, Apathie, in schweren Fällen Lähmung. Die Symptome kommen oft erst Stunden nach dem Fressen, weil der Körper das Solanin langsam aufnimmt.
Faustregel: Eine kleine, leicht grüne Kartoffel kann bei einem mittelgroßen Hund schon Symptome verursachen. Schälabfälle aus dem Mülleimer sind ein typisches Risiko.
Wenn dein Doodle Kartoffeln liebt: koch sie ohne Salz, ohne Schale, weich und in Maßen. Die rohen oder grünen lass weg — das Risiko ist es nicht wert.
Beim Kartoffelschälen also den Mülleimer mit Schalen sicher verschließen — der Geruch lockt manchen Doodle an. Und vergiss nicht: Pommes-Reste mit Salz und Gewürz sind ebenfalls keine gute Option für deinen Hund.
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Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Tierarztbesuch. Bei konkretem Verdacht oder akuten Symptomen bitte direkt eine Tierarztpraxis oder einen Tierklinik-Notdienst kontaktieren.
Nein. Hunde dürfen rohe grüne Kartoffeln nicht essen — das Lebensmittel gilt für Hunde als gefährlich oder giftig. Es gibt keine sichere Menge, und die Empfindlichkeit ist von Hund zu Hund verschieden.
Keine Menge. Schon kleine Portionen können Symptome auslösen. Wenn dein Hund versehentlich davon erwischt hat, ruf direkt deine Tierarztpraxis an.
Sofort beim Tierarzt anrufen. Notiere Menge, Zeitpunkt und Gewicht deines Hundes. Versuche nicht, das Erbrechen selbst auszulösen — das richtet oft mehr Schaden an als Nutzen. Die nächste Tierklinik oder den Giftnotruf solltest du im Handy gespeichert haben.
Nein, niemals. Welpen und Senioren sind besonders empfindlich gegenüber Giftstoffen. Schon Mengen, die einen gesunden erwachsenen Hund nur leicht belasten, können bei ihnen lebensbedrohlich sein.
Über den Autor
Thorsten Stöckmann — Betreiber von Doodlewelt, Labradoodle-Halter (Laika, seit 2025). Kein Tierarzt: sorgfältig nach tierärztlichen Fachquellen recherchiert, ersetzt keine Diagnose. Mehr über Doodlewelt
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