Rassen-Portrait

Havapoo

Der Havapoo ist die Kreuzung aus Havaneser und Toy- oder Zwergpudel — ein kleiner, fröhlicher Begleithund, der auf Nähe gezüchtet ist und in fast jede Wohnung passt. Er verbindet die verspielte Gelassenheit des Havanesers mit der Lernfreude des Pudels und haart wenig, braucht dafür aber regelmäßige Fellpflege.
Elternrasse: HavaneserElternrasse: PudelFell: FleeceFell: WolleAllergiker: Bedingt geeignetAktivität: MittelAnfänger: Ja
Kleiner cremefarbener Havapoo mit welligem Fell sitzt auf einem hellen Sofa und schaut fröhlich in die Kamera
Kleiner Sonnenschein
Herkunft

USA

Gezüchtet seit

2000er Jahre

Fellfarben

Creme, Weiß, Apricot, Rot, Schokolade, Schwarz, Silber, Sable, Parti, Tricolor

Anfängertauglich

Ja

Größenvarianten.

Diese Rasse gibt es in mehreren Größen — abhängig von der eingekreuzten Pudel-Linie. Charakter und Pflege sind weitgehend identisch; Bewegungsbedarf, Platz und Kosten skalieren mit.

GrößePudel-LinieSchulterhöheGewichtLebenserwartungBewegungWelpen-PreisVerfügbarkeit
MiniZwergpudel25–35 cm4–9 kg13–16 Jahre45–60 min1.800–3.000 €niedrig

Herkunft & Geschichte

Der Havaneser ist der Nationalhund Kubas — ein Bichon-Abkömmling, den spanische Siedler auf die Insel brachten und der dort über Jahrhunderte zum Schoßhund wohlhabender Familien wurde. Nach der Revolution 1959 brachten Exilkubaner einige Hunde in die USA; aus diesem kleinen Bestand wurde die Rasse neu aufgebaut. Der Pudel wiederum ist als Toy- und Zwergpudel seit Jahrhunderten Begleithund. Als in den USA ab den 1990er Jahren die Nachfrage nach kleinen, wenig haarenden Hybridhunden stieg, lag die Kombination nahe.

Der Havapoo — auch Poovanese, Havadoodle oder Havanoodle genannt — entstand in den 2000er Jahren, ohne dass sich ein einzelner Züchter als Erfinder benennen ließe. Anders als beim Australian Labradoodle gibt es keinen Rassestandard, kein Zuchtbuch und keinen Verband: Jeder Havapoo ist das Ergebnis der Entscheidung eines einzelnen Züchters. In Deutschland ist er seit etwa 2015 vereinzelt zu finden, meist aus Hobbyzuchten, deutlich seltener als Maltipoo oder Cavapoo.

Wesen & Charakter

Havaneser sind unter den kleinen Rassen die Clowns: verspielt, gesellig, mit einem Hang zum Mittelpunkt und ohne die Nervosität vieler Toy-Hunde. Der Pudel bringt Auffassungsgabe und Arbeitsfreude. Zusammen ergibt das einen fröhlichen, anhänglichen und leicht zu begeisternden Hund, der Tricks liebt, Kinder mag und Fremden offen begegnet. Die meisten Havapoos sind nicht so quirlig wie ein Maltipoo und nicht so sanft-ruhig wie ein Cavapoo, sondern liegen dazwischen — aufmerksam, aber nicht hibbelig.

Ihre Kehrseite ist die Bindung. Der Havaneser wurde als reiner Gesellschaftshund gezüchtet, und der Havapoo will genau das sein: dabei. Allein bleiben fällt ihm schwer, und er folgt seinen Menschen von Zimmer zu Zimmer. Wachsam ist er durchaus — Klingel und Schritte werden gemeldet —, aber ohne Schärfe.

Fellpflege

Havaneser haben langes, seidiges Doppelhaar, Pudel dichtes Lockenfell — der Havapoo bekommt meist ein weiches, welliges bis lockiges Fell, das wenig haart, aber genau deshalb verfilzt: Lose Haare bleiben im Fell hängen. Bei F1-Würfen streut die Fellstruktur zwischen seidig-wellig (mehr Havaneser) und dicht-lockig (mehr Pudel).

Bürsten: Drei- bis viermal pro Woche mit Slicker und Kamm bis auf die Haut, tägliches Bürsten in der Fellwechselzeit zwischen dem 6. und 12. Monat. Kritische Stellen: hinter den Ohren, Achseln, Innenschenkel, unter dem Geschirr.

Schur: Alle 6–10 Wochen, meist als Teddybär-Schnitt auf 2–4 cm; beim Friseur 45–70 € je Termin. Augenpartie regelmäßig kürzen, damit die Sicht frei bleibt.

Tränenstreifen: Bei hellem Fell häufig — täglich mit lauwarmem Wasser abwischen. Ohren wöchentlich kontrollieren und Haare im Gehörgang kürzen lassen.

Erziehung

Der Havapoo lernt schnell und arbeitet gern für Lob und Leckerli — Tricks, Rückruf und Leinenführigkeit sind in kurzen, spielerischen Einheiten schnell aufgebaut. Der typische Fehler ist ein anderer: Weil er klein und niedlich ist, wird er nicht erzogen. Anspringen, Bellen an der Tür, Betteln am Tisch, Knurren auf dem Sofa — behandle ihn wie einen großen Hund, mit Welpenkurs, klaren Regeln und Sozialisierung in den ersten 16 Wochen.

Zwei Punkte brauchen von Anfang an Aufmerksamkeit. Alleinbleiben in Minutenschritten ab der ersten Woche, denn der Havaneser-Anteil verträgt Verlassenwerden schlecht. Stubenreinheit dauert bei kleinen Hunden oft länger, weil die Blase klein ist und Regen unbeliebt — viele Ausgänge, feste Zeiten, Geduld. Die Pubertät ab dem sechsten Monat ist beim Havapoo meist mild, aber Rückruf und Ruhe müssen in dieser Zeit erneut gefestigt werden.

Gesundheit

Havaneser und Toy-/Zwergpudel sind langlebige Rassen; der Havapoo erreicht 13–16 Jahre. Die typischen Themen kleiner Hunde bleiben ihm aber nicht erspart. Patellaluxation (lose Kniescheibe) ist das häufigste orthopädische Problem — leichte Grade fallen als kurzes Hüpfen auf, schwere brauchen eine Operation. Augenerkrankungen wie Progressive Retinaatrophie (PRA) und Katarakt kommen in beiden Elternrassen vor; Gentests und jährliche Augenuntersuchung der Eltern sind Pflicht. Der Havaneser bringt zudem Veranlagungen für Hüftkopfnekrose (Legg-Calvé-Perthes), Taubheit und Herzklappenprobleme mit, der Pudel für Addison-Syndrom und Epilepsie.

Im Alltag am wichtigsten sind Zähne — enge Kiefer, Zahnstein, stehen bleibende Milchzähne — und Ohren, weil Hängeohren mit Haaren im Gehörgang Entzündungen begünstigen. Bei Toy-Welpen unter zwei Kilo kommt Unterzucker hinzu. Zähneputzen ab dem Welpenalter, wöchentliche Ohrkontrolle und ein Züchter, der Patella-, Augen- und Herzbefunde vorlegt, decken die größten Risiken ab.

Für wen eignet sich der Havapoo?

Familien: Gut geeignet, mit Kindern ab dem Schulalter ideal. Kleinkinder brauchen Anleitung, weil der Hund mit 4–9 kg keinen groben Umgang verträgt.

Singles & Berufstätige: Passt, wenn der Hund mitkommen darf oder nicht länger als drei bis vier Stunden allein bleibt. Für Vollzeit außer Haus ohne Betreuung ungeeignet.

Senioren: Sehr gut — kleine Größe, moderater Bewegungsbedarf, leicht zu führen, zufrieden mit Nähe und kurzen Runden.

Anfänger: Ja. Geringe Größe, hohe Lernfreude und wenig Konfliktbereitschaft machen Erziehungsfehler verzeihlich — solange der Hund überhaupt erzogen wird.

Wohnung: Ideal; Treppen, Aufzug und Stadtlärm sind mit früher Gewöhnung kein Problem.

Ernährung beim Havapoo

Ein Havapoo braucht je nach Größe und Aktivität nur 100–200 g Nassfutter oder 60–120 g Trockenfutter am Tag — die häufigste Fehlerquelle sind Leckerlis, die diese Menge schnell verdoppeln. Zieh Belohnungen von der Tagesration ab und wieg den Hund monatlich; ein Kilo zu viel ist bei sechs Kilo Körpergewicht ein Sechstel.

Zwei Mahlzeiten am Tag sind sinnvoll, bei sehr kleinen Welpen drei bis vier, um Unterzucker zu vermeiden. Kleine Kiefer neigen zu Zahnstein — Trockenfutter allein verhindert das nicht, Zähneputzen schon. Bei Verdauungsproblemen oder Juckreiz kommt eine Futtermittelunverträglichkeit infrage, die der Tierarzt per Ausschlussdiät klärt.

F1, F1b, Multigen beim Havapoo

F1: Havaneser × Pudel. Die häufigste Form. Fell und Größe streuen im Wurf — von seidig-wellig bis lockig, von 4 bis 9 kg. Beste genetische Vielfalt.

F1b: Havapoo × Pudel (seltener × Havaneser). Mehr Pudel-Anteil bedeutet lockigeres, verlässlicher wenig haarendes Fell — die Wahl für Allergiker-Haushalte.

F2: Havapoo × Havapoo. Selten, weil die Merkmale stark streuen und kein Verband die Zucht begleitet.

Multigen: Gibt es beim Havapoo praktisch nicht — dafür fehlen Population, Zuchtbuch und Standard.

Wie groß und schwer wird ein Havapoo?

Der Havapoo gehört zu den kleinen Doodles. Der Havaneser-Elternteil ist mit 23–27 cm Schulterhöhe immer etwa gleich groß — über die Endgröße entscheidet, ob ein Toypudel oder ein Zwergpudel eingekreuzt wurde:

VariantePudel-LinieSchulterhöheGewichtLebenserwartung
Havapoo mit Toypudel („Toy-Havapoo")Toypudel25–30 cm4–6 kg14–16 Jahre
Havapoo mit ZwergpudelZwergpudel28–35 cm6–9 kg13–15 Jahre

Eine Medium- oder Standard-Größe gibt es nicht, weil keine Kleinpudel oder Großpudel eingesetzt werden. Ausgewachsen ist der Havapoo früh: Die Größe steht mit 9–10 Monaten, das Gewicht pendelt sich bis zum ersten Geburtstag ein. Bei F1-Würfen streut die Endgröße um einige Zentimeter — schau dir die Elterntiere an.

Was kostet ein Havapoo? Anschaffung, Monat, Hundesteuer

Anschaffung: Als Orientierung liegt der Welpenpreis bei seriösen Züchtern in Deutschland bei 1.800–3.000 € (Stand September 2026) — auf dem Niveau des Maltipoo. Darin enthalten sind Patella- und Augenbefunde der Eltern, Aufzucht im Haus, Impfungen, Chip, Entwurmung. Weil es keinen Verband gibt, ist der Preis allein kein Qualitätsmerkmal; Angebote unter 1.200 € kommen fast immer von Vermehrern oder aus illegalen Importen.

Laufende Kosten: Rund 70–110 € im Monat — Futter, Friseur alle 6–10 Wochen, Parasitenschutz, Haftpflicht, Tierarzt-Rücklage. Der Havapoo ist damit einer der günstigsten Doodles im Unterhalt; der Friseur ist der größte Posten. Was das erste Jahr mit Erstausstattung und Grundimmunisierung kostet: Was kostet das erste Jahr?.

Hundesteuer: Je nach Kommune, in Großstädten für den ersten Hund meist 65–186 € im Jahr — deine Stadt findest du in der Hundesteuer-Übersicht 2026. Haftpflicht: In mehreren Bundesländern Pflicht, für alle sinnvoll.

Ist der Havapoo ein Anfängerhund?

Ja. Klein, lernfreudig, wenig dominant, moderater Bewegungsbedarf — Fehler führen selten zu gefährlichen Situationen. Die Falle ist die gleiche wie bei allen kleinen Hunden: Er wird nicht erzogen, weil er so niedlich ist. Anspringen, Kläffen, Knurren auf dem Sofa werden belächelt statt korrigiert. Behandle ihn wie einen großen Hund: Welpenkurs, Sozialisierung, klare Regeln. Die häufigsten Fehler stehen in 10 Anfänger-Fehler beim Doodle.

Kann ein Havapoo allein bleiben?

Nur mit Training, und auch dann nicht lange. Der Havaneser wurde als Gesellschaftshund gezüchtet, der Havapoo will dabei sein — Trennungsstress ist das häufigste Verhaltensproblem. Realistisch sind bei einem erwachsenen, schrittweise gewöhnten Hund drei bis vier Stunden. Der Aufbau beginnt in der ersten Woche mit Minuten: Doodle-Welpe alleine lassen.

Ist der Havapoo ein Kläffer?

Er kann einer werden. Havaneser sind wachsam und melden gern, Zwergpudel ebenfalls. Ein Havapoo, der von klein auf bei jedem Geräusch bellen darf, tut das als erwachsener Hund bei jedem Geräusch. Mit früher Gewöhnung an Klingel, Treppenhaus und Straßenlärm, genug Beschäftigung und einem ruhigen Abbruchsignal bleibt es bei ein, zwei Wuffs. Anhaltendes Bellen bei Abwesenheit ist dagegen fast immer Trennungsstress. Trainingsplan: Mein Doodle bellt ständig.

Wie alt wird ein Havapoo?

13–16 Jahre — Havaneser und Toy-/Zwergpudel gehören beide zu den langlebigen Rassen. Über ein langes Leben entscheiden bei kleinen Hunden vor allem Zahngesundheit, Normalgewicht und gesunde Kniescheiben. Zähneputzen ab dem Welpenalter ist deshalb Pflicht: Doodle-Zähne putzen.

Ist der Havapoo für Allergiker geeignet?

Oft ja, aber ohne Garantie. Beide Elternrassen haaren wenig, und F1b-Linien mit höherem Pudel-Anteil sind verlässlicher als F1-Würfe. Allergieauslöser sind aber nicht die Haare, sondern Eiweiße in Hautschuppen und Speichel — die produziert jeder Hund. Verbring vor dem Kauf mehrfach Zeit mit dem konkreten Wurf. Welche Doodles sonst infrage kommen: Allergiker-Doodle: welche Rasse?.

Havapoo Nachteile: Was du vor dem Kauf wissen musst

Kein Verband, kein Standard. Anders als beim Australian Labradoodle gibt es keine Instanz, die Gesundheitstests vorschreibt. Alles hängt an deiner Züchterwahl.

Trennungsstress. Der Havapoo ist auf Nähe gezüchtet und verträgt Alleinsein schlechter als fast jeder andere Doodle. Wer tagsüber über Stunden weg ist, braucht Betreuung — oder eine andere Rasse.

Fellpflege. Das weiche, kaum haarende Fell verfilzt schnell. Bürsten mehrmals pro Woche und ein Friseurtermin alle 6–10 Wochen sind keine Kür.

Zähne und Knie. Enge Kiefer bringen Zahnstein und stehen bleibende Milchzähne, kleine Hunde neigen zur Patellaluxation. Seriöse Züchter lassen die Kniescheiben beider Eltern beurteilen — Details unter Patellaluxation.

Seltenheit. In Deutschland gibt es nur wenige Züchter. Wer nicht warten will, landet schnell bei Kleinanzeigen-Angeboten aus Osteuropa — mit allen Risiken für Gesundheit und Sozialisierung. Ähnlich kleine Alternativen mit mehr Auswahl sind der Maltipoo und der etwas ruhigere Cavapoo.

Havapoo Welpen: woran du seriöse Züchter erkennst

Verlange für beide Elterntiere die Beurteilung der Kniescheiben, eine aktuelle Augenuntersuchung und beim Pudel-Elternteil den PRA-Gentest — auf Papier, nicht mündlich. Die Welpen wachsen im Haus auf, die Mutter ist vor Ort, Abgabe frühestens mit acht Wochen, geimpft, gechippt, entwurmt, mit EU-Heimtierausweis und Kaufvertrag. Ein Züchter, der dich nichts fragt, will nur verkaufen. Übergabe auf Parkplätzen, „sofort verfügbar" und Welpen unter acht Wochen sind Warnzeichen. Ausführlich: Seriöse Doodle-Züchter erkennen.

Stand: September 2026. Die Gesundheitsangaben auf dieser Seite sind allgemeines tiermedizinisches Grundwissen und ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Vorteile

  • Fröhliches, anhängliches Wesen ohne die Nervosität vieler Toy-Rassen.
  • Klein und wohnungstauglich, passt in Stadt, Auto und Zug.
  • Wenig haarendes Fell, für viele Allergiker verträglich — vor allem in F1b-Linien.
  • Lernfreudig und verspielt, liebt Tricks und kleine Aufgaben.
  • Hohe Lebenserwartung von 13–16 Jahren bei beiden Elternrassen.
  • Moderater Bewegungsbedarf, deshalb auch für Senioren und weniger sportliche Halter geeignet.

Nachteile

  • Verträgt Alleinsein schlecht — für Vollzeit-Haushalte ohne Betreuung ungeeignet.
  • Fellpflege ist Pflicht: mehrmals pro Woche bürsten, Schur alle 6–10 Wochen, sonst verfilzt der Hund.
  • Kein Zuchtverband, kein Standard, keine Registrierung — Qualität hängt allein vom einzelnen Züchter ab.
  • Kleine Kiefer bedeuten Zahnstein und früher Zahnverlust ohne tägliche Zahnpflege.
  • Wachsam und meldefreudig — ohne frühe Gewöhnung entsteht ein Kläffer.
  • In Deutschland selten, oft lange Suche oder Kauf im Ausland mit Importrisiken.

FAQ

Häufige Fragen.

Wie groß wird ein Havapoo?+

Meist 25–35 cm Schulterhöhe und 4–9 kg. Die Größe hängt vom Pudel-Elternteil ab: Mit einem Toypudel entstehen Hunde um 4–6 kg, mit einem Zwergpudel 6–9 kg. Der Havaneser ist mit 23–27 cm immer etwa gleich groß. Ausgewachsen ist ein Havapoo mit etwa 9–12 Monaten; die Elterntiere sind der beste Anhaltspunkt für die Endgröße.

Was kostet ein Havapoo?+

Bei seriösen Züchtern in Deutschland liegt der Welpenpreis als Orientierung bei 1.800–3.000 € (Stand September 2026), vergleichbar mit dem Maltipoo. Im Preis stecken Gesundheitsuntersuchungen der Eltern, Aufzucht im Haus, Impfungen und Chip. Laufende Kosten: rund 70–110 € im Monat für Futter, Friseur, Parasitenschutz, Haftpflicht und Tierarzt-Rücklage.

Ist der Havapoo für Allergiker geeignet?+

Oft ja, ohne Garantie. Havaneser und Pudel haaren beide wenig, deshalb gehört der Havapoo zu den haarärmeren Doodles. Allergene sind aber Eiweiße in Hautschuppen und Speichel, die jeder Hund bildet. F1b-Würfe mit höherem Pudel-Anteil sind verlässlicher als F1. Verbring vor dem Kauf mehrfach Zeit mit dem konkreten Wurf, bevor du dich entscheidest.

Wie viel Bewegung braucht ein Havapoo?+

Etwa 45–60 Minuten am Tag, aufgeteilt in zwei bis drei Spaziergänge plus Spiel und Kopfarbeit. Der Havapoo ist kein Sporthund, aber auch kein reiner Schoßhund — er läuft gern mit, apportiert und liebt Tricktraining. Wichtiger als Kilometer ist Abwechslung. Bei Welpen gilt die Faustregel: kurze Runden, keine Treppen- oder Sprungbelastung im ersten Jahr.

Havapoo oder Maltipoo — was passt besser?+

Der Maltipoo ist noch kleiner (2–7 kg), etwas quirliger und stärker vom Vermehrermarkt betroffen; der Havapoo ist robuster, gelassener und meist etwas größer. Beide haaren wenig und brauchen viel Fellpflege. Wer einen ruhigeren Hund mit Cavalier-Sanftheit sucht, sollte zusätzlich den Cavapoo ansehen. Am Ende entscheidet der Wurf mehr als die Rasse.

Seriöse Zuchtverbände

Wo seriöse Welpen finden.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.